Gepard mit Baby in der Massai Mara
Gepard mit Baby in der Massai Mara

„Reisen sollte nur ein Mensch der sich ständig überraschen lassen will.“

 

Kenia 10.9. - 19.9.2012

 

Unsere Reise führte uns vom 10.9. - 19.9.2012 nach Kenia, wir wollten die großen Herden in der Massai Mara sehen. Leider waren die großen Herden zum Teil schon über den Mara River gewandert. Wir flogen von Frankfurt nach Nairobi und zurück von Mombasa mit Condor. Dieses Mal war es eine Privatsafari, ein guter Freund, den wir im letzten Keniaurlaub kennengelernt haben organisierte alles für uns und hat uns auch gefahren. Immer, wenn wir aus dem Urlaub kommen, glauben wir, dass das der schönste Urlaub war und es nicht noch besser geht. Wir wurden eines besseren belehrt, es geht immer noch besser. Unser Dank geht dieses Mal an unseren Freund Alfred Majaliwa, er hat uns einen unvergesslichen Urlaub bereitet.

 

TAG 1: Flug von Frankfurt nach Nairobi

Frankfurt

Ab

20:30

Nairobi

An

05:20 (OZ)

 

Bei strahlenden Sonnenschein und 29°C fahren wir um 14:00 Uhr los und sind um 17:00 Uhr am Frankfurter Flugplatz. Wir parken unser Auto im Parkhaus 3 und haben einen ziemlich langen Weg bis zum Terminal 1. Den Check in haben wir schon zu Hause erledigt und brauchen nun nur noch unsere Koffer, in der Hoffnung, dass sie auch ankommen, auf die Reise zu schicken. Bis zum Abflug haben wir noch reichlich Zeit und fahren deshalb mit der „Skyline“ Bahn zum Terminal 2,

dort gibt es einen prima Mc Donalds. Wir machen noch einen kleinen Bummel durch die Shops und fahren wieder zurück zum Terminal 1. 20:00 Uhr ist Boarding, wir können uns Zeit lassen, unsere Plätze sind uns ja sicher. Mit etwas Verspätung heben wir 20:50 Uhr ab. Zum Abendessen um 22:45 Uhr gibt es Ravioli mit Käsefüllung, Spinat, Salat, Kuchen, Brötchen und Käse. Wir füllen gefühlte 100 Formulare für die Einreise aus und machen 0:30 Uhr Feierabend.

 

Tag 2: Nairobi - Massai Mara

Ankunft am JKIA Nairobi, wo ich Euch abhole um in das weltberühmte Massai Mara Game Reserve zu fahren, mit einem Zwischenstopp am atemberaubenden Great Rift Valley Aussichtspunkt. Vor der Ankunft im Mara Sentrim Zelt Camp fahren wir durch die Massai Stadt Narok. Ankunft vor dem Mittagessen, nach dem Mittagessen habt Ihr Zeit für ein erfrischendes Bad im kristallklaren Pool. Danach brechen wir um 16:00 Uhr auf zu Eurer ersten Pirschfahrt. Weil es während der Gnu Migration ist, müsst Ihr Euch auf viele große Katzen vorbereiten. Rückfahrt zum Mara Sentrim Camp, Abendessen und Übernachtung.

 

 

Um 4:20 Uhr ist die Nacht schon wieder vorbei, zum Frühstück gibt´s Brötchen mit Wurst und Marmelade, Jogurt und Kaffee. Wir landen um 5:20 Uhr, die Schlange am Visaschalter ist lang und alles geht “pole pole“(langsam). Unsere Koffer haben auch den Weg nach Kenia geschafft und so können wir auf einen entspannten Urlaub hoffen. Wir werden schon am Ausgang von Moses, unseren Fahrer für die ersten beiden Tage, erwartet und verlassen, zwar müde aber glücklich, um 7:00 Uhr den Flugplatz. Der Verkehr in Nairobi ist wie immer chaotisch und so brauchen wir über eine Stunde aus der Stadt raus.

 

Um 8:40 Uhr machen wir einen kleinen Stopp am Rift Valley, an der Straße gibt es Paviane und im Graben sehen wir Giraffen, Thomsongazellen und Pelikane. Um 10:30 Uhr sind wir in Narok, der Hauptstadt der Massai, und machen eine kleine Kaffeepause an einem Shop. Kurz nach Narok ist es Schluss mit der guten Straße, wir haben noch 70 km Buckelpiste vor uns, das Land rechts und links der Straße gehört den Massai, sie haben riesige Herden mit Kühen, Schafen, Ziegen und Eseln. Außerdem sehen wir viele Gnus, Zebras, Thomsongazellen, einige Nilgänse und einen Hammerkopf. Wir erreichen das Gate zur Massai Mara um 13:15 Uhr, bis zu unserer Lodge ist es nicht mehr weit. Der Empfang im Camp ist wie immer mit einem kühlen Trink und einem nassen Tuch um den Staub von der weiten Anreise los zu werden. Wir bekommen ein tolles Zelt in schöner Lage und gehen gleich zum Lunch.

Für mich gibt es Beefstew, Reis, Salat und Kuchen vom reichhaltigen Büfett, alles ist sehr lecker. Wir haben Zeit bis 16:00 Uhr, dann geht´s auf unsere erste Safari. Koffer auspacken und duschen, danach sehen wir uns ein wenig im Camp um und trinken einen Kaffee auf der Terrasse unseres Zeltes. Moses ist sehr pünktlich, was für einen Kenianer schon etwas Besonderes ist.

Wir sehen Impalas, Gnus, Zebras, Elenantilopen, Thomsongazellen, Topis(Leierantilopen) und Kuhantilopen, alle mit Babys.

Frankolinen, Trappen, Strauße, Warzenschweine auch mit Babys, Büffel, Giraffen, Elefanten, 6 Löwendamen mit Gnu, Grantgazellen, Tüpfelhyänen und Zebramangusten.

Um 18:30 Uhr sind wir zurück im Camp, es regnet heftig, die Wege sind rutschig. 19:30 Uhr ist in Kenia die übliche Zeit fürs Dinner. Heute ist wohl indischer Tag, Hühnchen, Nudeln, Salat und ein frisch gepresster Mangosaft, alles wieder sehr lecker. Es hat aufgehört zu regnen, wir machen früh Feierabend, es war ein schöner, aber auch langer und anstrengender Tag.

 

TAG 3: Massai Mara

An diesem Tag habt Ihr ein frühes Frühstück (06:30 Uhr) und verlasst die Lodge mit einem Lunchpaket für eine ganztägige Pirschfahrt. Dies ist für Euch der Tag zum erkunden der Schönheit von Mutter Natur mit einer Fahrt zum Mara River, um die Gnus bei der Überquerung des Mara zu sehen. Die Löwen und Krokodile versuchen die Gnus und Zebras zu reißen. (Dies ist manchmal nicht möglich da die Gnus und Zebras Angst haben über den Fluss zu gehen). Ihr habt ein unterhaltsames Mittagessen nur mit den Vögeln unter einem kühlen Baum, mit einem kühlen Kenia Aleluyia (Bier). Nach dem Mittagessen reisen wir zurück zur Lodge (mit noch einer Pirschfahrt), Ankunft um 16:00 Uhr. Abendessen und Übernachtung im Mara Sentrim Camp.

 

Wir stehen um 6:00 Uhr auf und frühstücken um 6:30 Uhr, das Büfett ist typisch englisch aber wie gewohnt gut. Um 7:15 Uhr starten wir mit einem Lunchpaket. Wir fahren Richtung Mara River und lassen uns viel Zeit, denn unterwegs gibt es viel zu sehen.

Impalas, Zebras, Topis, Thomsongazellen, Elenantilopen, Kuhantilopen, Giraffen alles wieder mit Babys, Löwen, Strauße, Kiebitze, Trappen, 2 Geparden sehr weit weg, Hyänen, Störche, Büffel, Elefanten auch mit Babys, Wasserböcke, Grantgazellen, Warzenschweine auch mit Babys, Nilwaran, Gepardenmama mit Baby und wieder Löwen, Hyänen beim Baden, Geier, Giraffen beim Hochzeitsspiel, Helmperlhühner, große Herden mit Gnus und Zebras.

Am Mara sehen wir viele Flusspferde und sehr große Krokodile. Leider haben die Gnus gerade keine Lust den Mara zu durchqueren, kann ich gut verstehen. Was da auf sie

wartet . . . Wir suchen uns einen schönen Baum, breiten eine Decke aus und genießen unseren Lunch in freier Natur. Danach fahren wir noch zu einem Aussichtspunkt und sehen noch einen stattlichen Löwen beim Mittagsschlaf und eine Giraffe beim trinken.

Um 15:15 Uhr sind wir zurück im Camp, dass Wetter hat heute durchgehalten. Wir sitzen auf unserer Terrasse entspannen, trinken Kaffee und schreiben Karten an unsere Lieben daheim. Zum Dinner gibt´s Kotelett, Hühnchen, Kartoffeln, Möhren, Brokkoli, Salat und Kuchen. Wir machen um 21:30 Uhr Schluss, obwohl man den ganzen Tag eigentlich nichts tut, ist man doch ganz schön kaputt.

 

TAG 4: Massai Mara - Lake Naivasha – Lake Nakuru

Nach dem Frühstück fahren wir zum Lake Nakuru Park, pünktlich zum Mittagessen sind wir im Lake Naivasha Country Club für ein reichhaltiges Mittagsbuffet. Nach dem Mittagessen fahren wir zum Lake Nakuru und machen eine Pirschfahrt auf der Suche nach den weißen Nashörner sowie dem rosa See. Warum rosa See? Wegen der vielen Flamingos. Hier gibt es auch die bedrohten Rothschild Giraffen und die schwer zu findenden Leoparden. Dies ist auch der einzige Park in Kenia, dessen Löwen auf die Akazienbäume klettern. Um 18:00 Uhr Fahrt zum Lake Naivasha Country Club. Dies ist ein eineinhalb Stunden Fahrt. Dinner und Übernachtung im Club.

 

4:00 Uhr, die Betten sind hart und der Rücken tut weh. 4:40 Uhr, um unser Zelt schleicht eine Hyäne, an schlaf ist nicht mehr zu denken. Wir stehen um 5 auf, machen uns einen Kaffee und packen unsere Sachen, denn heute ziehen wir weiter. Wir frühstücken und fahren um 6:45 Uhr los. Vor uns liegen wieder 70 km Buckelpiste, wir sehen Impalas, Gnus, Zebras, Perlhühner, Thomsongazellen, Geier, Marabus und Sekretär. In Narok machen wir wieder eine kleine Rast, dann geht´s wieder durchs Rift Valley.

Wir erreichen um 12:00 Uhr unsere nächste Unterkunft, der Naivasha Country Club ist sehr komfortabel und luxuriös, schöne Bungalows in einer großen Parkanlage. Es gibt hier Wasserböcke, Gnus, Seidenaffen, grüne Meerkatzen, Hagedasch und sehr viele verschiedene Vögel. Kurz nach uns kommt auch endlich unser Freund Alfred an, die Begrüßung ist sehr herzlich, haben wir uns doch über 2 Jahre nicht mehr gesehen. Wir verabschieden uns von Moses, er war ein prima Fahrer und hervorragender Guide. Wir gehen zum Lunch, Hühnchen, Kartoffelbrei, Salat und Kuchen. Danach sind unsere Zimmer fertig, wir haben noch etwas Zeit um uns die schöne Anlage anzusehen und einige Fotos zu machen.

Um 14:15 Uhr starten wir zum Lake Nakuru und sehen an der Straße Zebras, Impalas, Paviane, Wasserböcke und Thomsongazellen. 15:30 Uhr sind wir am Park, in letzter Zeit hat es hier sehr viel geregnet und viele Wege sind überschwemmt so dass man nicht überall hin fahren kann. Wir sehen riesige Büffelherden, Elenantilopen, Impalas, Thomsongazellen, Zebras, 4 Breitmaulnashörner, Rotschildgiraffen, Nilgänse, Kuhreiher, sehr viele Pelikane und Flamingos, Ibisse, Kronenkraniche, Nimmersatt, Löffler, Marabus, Paviane, Warzenschweine, Wasserböcke und zum Schluss noch einen Baumlöwen. Wir verlassen um 18:00 Uhr den Park und sind 19:20 zurück. Zum Dinner gibt es Fisch, Kalbfleisch, Bratkartoffeln, Salat und zum Nachtisch Kuchen und Pudding. Wir sitzen noch eine Weile auf unserer Terrasse und gehen früh schlafen. Das Wetter war heute trocken, am Morgen war es kühl und windig und später dann warm und sonnig.

 

TAG 5: Lake Naivasha – Nairobi - Amboseli

Nach einem coolen Frühstück können Sie eine Bootsfahrt machen, die eineinhalb Stunden dauert, wo man auch laufen kann und Tiere sehen, die bei den Schauspieler des Films aus Afrika nach dem Buch "OUT OF AFRICA" (Jenseits von Afrika) von Karen Blixen leben. Nach der Fahrt brechen wir zum Amboseli Nationalpark auf, aber nicht ohne einen Halt am Elefantenwaisenhaus in Nairobi zu machen. Ankunft in Amboseli am späten Nachmittag, eine Pirschfahrt auf dem Weg zum Amboseli Sentrim Tented Camp, Abendessen und Übernachtung.

 

5:00 Uhr, wir sind Frühaufsteher, wir lieben Sonnenaufgänge. Wenn der Tag erwacht und die Vögel ihr Morgenlied singen, es ist so still und friedlich auf dieser Welt. Heute wartet wieder ein ganz besonderes Highlight auf uns, das Elefantenwaisenhaus in Nairobi. Wir frühstücken, alles ist frisch und sehr lecker. Danach machen wir noch eine kleine Fotorunde durch den Park und fahren um 8:00 Uhr los. Mit einem kurzen Stopp am Rift Valley erreichen wir das Waisenhaus um 10:50 Uhr.

Um 11:00 Uhr wird geöffnet, es warten sehr viele Leute, auch mehrere Schulklassen. Wir zahlen 600 Ksh (6 €) und suchen uns einen Platz an einem abgegrenzten Karree, es stehen schon Flaschen mit Milch bereit. Dann kommen sie endlich, der Kleinste reicht seinem Pfleger gerade bis kurz über die Knie, der Größte so etwa bis an die Schultern. Sie kennen wohl die Prozedur und laufen gleich auf ihre Flaschen zu. Danach ist noch Zeit für einen Schluck aus dem Wasserfass, ein paar leckere Zweige und ein Schlammbad. Nach der ersten Gruppe kommt noch eine andere Gruppe, in dieser sind die Elefanten schon etwas größer, hier die gleiche Prozedur. Wir verabschieden uns von den Elefanten und fahren 11:50 Uhr weiter, denn wir haben noch einen weiten Weg. Wir halten an einem Imbiss für ein paar Cheeseburger und schon geht die Fahrt weiter. 16:10 Uhr sind wir in Emali und biegen ab in Richtung Amboseli. Für ein kleines Stück gibt es eine neue Straße und dann wieder 18 km Buckelpiste. Im Park sehen wir Strauße, Giraffen, Elefanten, Trappen, Gnus, Hyänen, Büffel, Kronenkraniche und Thomsongazellen.

Zwischendurch kommt immer mal der Kilimanjaro hinter den Wolken hervor. Alfred bekommt einen Funkspruch und rast los, es ist schon fast 18:00 Uhr und eigentlich müssen wir den Park in einer halben Stunde verlassen. Bis zum Ausgang ist es noch sehr weit, aber er fährt in die entgegengesetzte Richtung, die Sonne geht schon unter aber er fährt und fährt und . . . Es ist schon fast dunkel als wir endlich ankommen, wir sehen 7 Löwinnen. Wir machen noch schnell ein paar Bilder und dann ist es auch schon dunkel, auf dem Rückweg sehen wir noch 5 Hyänen und einen Hasen. Es ist nicht ganz ungefährlich bei Dunkelheit im Park zu fahren, Vorsicht Wildwechsel. Um 19:20 sind wir endlich in unserer Lodge, wir machen uns ein wenig frisch und gehen zum Dinner, Kartoffeln, Blumenkohl, Hühnchen, Schweinebraten, Salat und Kuchen. Wir richten uns für eine Nacht in unserem Zelt ein und gehen duschen, die Dusche ist hier echt große Klasse. So eine tolle Dusche haben wir nicht mal zu Hause, mit Massagedüsen und alles was sich ein geschundener Körper nach solchen Buckelpisten wünschen kann. Wir fallen um 22:00 Uhr wie Tod ins Bett. Heute war es sonnig, warm und sehr staubig.

 

TAG 6: Amboseli - Tsavo West

Ihr habt ein frühes Frühstück bevor die Sonne aufgeht, um auf eine weitere Pirschfahrt zu gehen auf der wir die riesigen Herden von Elefanten und Löwen sehen, die die anderen Pflanzenfresser erschrecken. Sentrim Amboseli liegt am Fuß des höchsten Berges in Afrika, deshalb wird es möglich sein, die besten Fotos des höchsten Gipfels (KIBO) zu machen. Nach der Pirschfahrt beginnen wir die Reise zum Tsavo West durch das Shetani Lavafeld zur Mzima Springs, bevor wir an der Ngulia Safari Lodge zum Mittagessen ankommen. Entspannen Sie sich ein bisschen nach dem Mittagessen, bevor wir auf die Suche nach Leoparden im Ngulia Bereich gehen, sowie die anderen Riesen und Zwerge der Wildnis. Abendessen und Übernachtung in der Lodge. Vor oder nach dem Abendessen, ist es möglich, einen oder mehrere Leoparden, beim fressen zu sehen, wenn sie bei der Jagd im Busch nicht erfolgreich waren. Die Lodge hängt täglich ein Stück Fleisch auf, damit die wilden Leoparden zum Schlemmen kommen.

 

Wir stehen 5:45 Uhr auf, packen unsere Sachen und frühstücken. Schnell noch ein paar Fotos, der Kilimanjaro ist heute gut zu sehen. Im Camp sehen wir einen Raubadler, Weißbauchlärmvögel, Frankolinen, grüne Meerkatzen und Tokos. Wir fahren um 7:00 los, im Park sehen wir Zebras, Grantgazellen, viele Elefanten, Giraffen, Strauße, Trappen, Gnus, Kronenkraniche, Schreiseeadler, Warzenschweine und Thomsongazellen.

Wir machen einen kleinen Stopp an der Oltukai Lodge, denn jetzt geht es im Konvoi weiter. Um 9:30 sind wir aus dem Park, wir sehen einen Gerenuk(Giraffengazelle) und einen Kudu. An der tansanischen Grenze bekommen wir Begleitschutz, an der Straße sehen wir Giraffen, Zebras, Gnus und Geier. Um 11:00 machen wir einen kleinen Stopp am Shetani Lavafeld, bis zum Eingang des Tsavo West NP ist es nicht mehr weit. Im Park sehen wir Wasserbock, Buschhörnchen, Gabarhabicht, Strauß. Unseren nächsten Stopp machen wir am Mzima Springs, im See gibt es große blaue Fische und Welse, auch Flusspferde und Krokodile, außerdem eine Schildkröte, Meerkatzen und Schreiseeadler.

Wir fahren weiter und sehen Giraffen, Strauße, Zebras, Paviane, Klippspringer, Impalas und dann haben wir ihn endlich gefunden, einen Leoparden. Er liegt auf einem Baum und schaut uns an. Er ist wunderschön, eine schönere Katze habe ich noch nie gesehen. Wir fahren zu unserer Lodge, sie ist nicht mehr so komfortabel und luxuriös wie sie einst war, aber die Zimmer sind sauber, das Personal ist freundlich und das Essen schmeckt. Außerdem gibt es keine Lodge, wo es so viele Tiere zu sehen gibt wie hier. Deshalb haben wir uns diese Lodge ausgesucht. Wir werden in der Lodge von Klippschliefern, Buschhörnchen, 2 Wollhalsstörchen, einen Hammerkopf, Elefanten, Siedleragamen, einem Wasserbock und einer Horde Pavianen begrüßt. Wir beziehen unser Zimmer, von unserem Balkon haben wir einen guten Blick aufs Wasserloch. Zum Lunch gibt’s Kassler, Kartoffeln, Salat und Kuchen. Ein wenig Entspannung auf dem Balkon und um 16:00 Uhr brechen wir zu unserer nächsten Safari auf. Natürlich wollen wir unsere Leoparden noch einmal sehen, auf dem Weg dahin sehen wir Giraffen, Sekretär, Elefanten, Büffel, Dikdiks, Impalas und Strauße. Der Leopard liegt noch auf demselben Baum, aber jetzt weiter unten in einer Astgabel. Danach sehen wir noch Zebras, Frankolinen, Nilgänse, noch mehr Elefanten, Gazellen, Dikdiks, Giraffen und Impalas. Wir haben es dann ziemlich eilig in unsere Lodge zurück zu kommen, weil wir auch da einen Leoparden erwarten.

Zurück sind wir 18:15 Uhr und besetzen gleich gute Plätze auf der Aussichtsterrasse für die große Show. All abendlich wird ein Stück Ziege in einen trockenen Baum vor der Terrasse aufgehängt, das geschied 18:30 Uhr und es fängt an zu dämmern. 18:45 Uhr die Show beginnt und es ist fast dunkel, der erste Leo kommt und bringt viel hunger mit, als er nach 10 Minuten verschwindet ist nicht mehr viel übrig. Eigentlich sollte die Show nun zu Ende sein, aber zu unserer Überraschung taucht nun eine riesige Büffelherde auf. Da es schon so dunkel ist, haben wir sie erst entdeckt als sie am beleuchteten Wasserloch sind. Gleichzeitig kommen auch 2 Elefanten zum Wasserloch und versuchen die Büffel zu vertreiben. Die Büffel drehen den Spieß um und verjagen die Elefanten. Die Show ist noch nicht zu Ende, es ist 19:05 Uhr und ein zweiter Leopard ist da.

 

Er ist größer und kräftiger als der Erste und frisst den Rest. 19:10 Uhr, der Leopard ist wieder weg und nun kommt eine Hyäne und sucht unten nach Resten, leider haben die 2 Leos nichts übrig gelassen und so geht die Hyäne so hungrig wie sie gekommen ist. 19:30 die nächsten Gäste kommen, 2 Stachelschweine, für sie liegt immer ein wenig trokenes Brot bereit. Ein aufregender und sehr spannender Abend, wir gehen zum Dinner und beschließen den Abend auf unserem Balkon. Der Abend war so spannend, dass ich vergessen habe aufzuschreiben was es zum Dinner gab. Heute war es sehr sonnig, heiß und trocken.

 

TAG 7: Tsavo West - Tsavo East

Dies ist ein weiterer Tag, um die Schönheiten des Tsavo West mit seiner schönen Landschaft und Vogelwelt zu erkunden. Nach dem Frühstück können Sie diese Schönheiten entdecken, während wir aus dem Park zu den berühmten Tsavo East National Park fahren. Ankunft in der Voi Lodge zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen ist Zeit zum entspannen und gehen dann auf die Suche nach den schönen roten Elefanten sowie den kleinen und schönen Dikdiks. Dies ist die kleinste Antilope und hat sehr viele Feinde, weil sie sehr köstlich sind, arme Dikdiks. Abendessen und Übernachtung in der Voi Lodge.

 

5:15 Uhr die Nacht ist vorbei, die Büffelherde hat vor unserem Zimmer übernachtet, als es hell wird ziehen sie weiter. Am Wasserloch sind 2 Nilgänse und 2 Wollhalsstörche, später kommt auch eine Horde Paviane dazu und viele verschiedene Vögel. Wir gehen um 6 frühstücken, packen unsere Sachen und fahren 7:15 Uhr ab. Unterwegs sehen wir Giraffen, Elefanten, Kudus, Dikdiks, Impalas, Zebras, Adler, Buschhörnchen, Frankolinen.

9:15 Uhr, wir sind am Gate, nun geht es wieder auf eine gute Straße die über den Tsavo River führt. Wir sehen an der Straße Meerkatzen, Mangusten und Elefanten. 10:15: wir sind in Voi, der Diesel kostet 99,3 Ksh(0,99 €) das ist für Alfred zu teuer und deshalb tankt er nur ein paar Liter. Dann geht’s in den Park und bevor wir zur Lodge fahren geht´s erst mal auf Pirsch. Impalas, Wasserböcke, Giraffen, Elefanten, Zebras, Warzenschweine, Paviane, ein Rudel Löwen beim Lunch, Kuhantilopen und Büffel. Durch den Park geht eine große Rohrleitung die das Trinkwasser von Mzima Springs nach Mombasa bringt. Wenn es im Park sehr trocken ist wie jetzt, dann graben die Elefanten die Leitung aus und machen sie kaputt. Das ist sehr schlecht für die Leute in Mombasa, aber gut für die Tiere in Tsavo Ost und für die Touristen. Wir fahren zu so einen „Wasserloch“, der Andrang ist unbeschreiblich, so viele verschiedene Tiere auf einen Haufen haben wir noch nie gesehen, Zebras, Impalas, Grantgazellen, Büffel, unzählige Elefanten und Elenantilopen so weit das Auge reicht. Wir fahren zur Lodge und sehen unterwegs noch einen Geparden und einen Raubadler. Um 12:00 Uhr erreichen wir die wundervolle Lodge, die auf einem Berg liegt und einen Ausblick in die Ebene und ein Wasserloch bietet. Bei unserer Ankunft sind am Wasserloch viele Elefanten, Paviane und eine riesige Büffelherde. Wir werden wie immer mit einem kühlen Trink und einem feuchten Tuch empfangen, die nette Dame am Empfang warnt uns vor den Pavianen, wir sollen unbedingt die Fenster schließen bevor wir das Zimmer verlassen.

Wir beziehen unser Zimmer, von dem wir auch auf Ebene und Wasserloch sehen können und gehen zum Lunch, Schweinebraten, Kartoffeln, Salat und Kuchen. In der Lodge gibt es einen Tunnel, der uns bis nach unten ans Wasserloch führt, Auge in Auge mit den grauen(roten) Riesen. Wir gehen auf unser Zimmer und wollen ein wenig entspannen, denn es geht erst 16:00 Uhr weiter. Ich liege auf dem Bett und ärgere mich über die lauten Nachbarn und entschließe mich wieder aufzustehen. Als ich zum Fenster schaue läuft ein Pavian auf dem Vordach vorbei, er schaut mich an und geht weiter. Der Lärm ist nun im Zimmer auf der anderen Seite. Ich schaue aus dem Fenster und der Pavian ist nicht mehr zu sehen. Nun ist mir klar, dass es nicht die Nachbarn waren, ich laufe zur Rezeption und sage Bescheid, dass ein Pavian sein Unwesen in den Zimmern treibt. Sie schickt sofort Hilfe los, inzwischen hat der Pavian bei unserem Nachbarn den Rucksack geklaut und aufs Dach geschleppt. Er bedient sich bei den Resten des Lunchpakets, in den Zimmern sieht es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Am Nachmittag fahren wir wieder los und sehen Elenantilopen, eine Löwenmutter mit 3 Kindern, Impalas, Grantgazellen, Elefanten, Buschhörnchen, Sekretär, Riesentrappe, Zebras, Büffel, Kuhantilope, Strauße, Gaukleradler, Schakale, Raubadler und Kudus.

18:15 Uhr sind wir zurück, eine Dusche bewirkt manchmal Wunder, nicht nur das der Dreck runter geht, man fühlt sich auch wie neu geboren. Am Wasserloch sind nun sehr viele Elefanten, die Büffel sind weiter gezogen. Zum Dinner gibt´s heute Steaks, Pommes, Salat und Kuchen. Den Abend beschließen wir gemeinsam mit unserem Freund Alfred bei einem Gläschen in der Bar. Heute war es den ganzen Tag sehr sonnig, warm und trocken.

 

TAG 8: Tsavo East - Mombasa

An diesem Tag verabschieden wir uns von den roten Elefanten und beginnen unsere Reise nach Mombasa, aber mit einer letzten Pirschfahrt von ca. 3 Stunden, bevor wir um ca. 11:00 Uhr den Park verlassen.

Ankunft am Hotel Severin Sea Lodge ca. 13:00 Uhr. Dieses Hotel ist mit Halbpension.

 

Wir stehen wie immer früh auf, denn der frühe Vogel fängt den Wurm, es ist jetzt 5:15 Uhr und wir gehen als erstes Richtung Wasserloch und sehen unterwegs eine Ginsterkatze und Klippschliefer. Am Wasserloch sind Nilgänse, Wollhalsstörche, Paviane und ein Schakal. Wir frühstücken und fahren um 7:00 Uhr zu unserer letzten Safari los. Elefanten, Grantgazellen, Büffel, Giraffen, Wasserböcke, Gerenuks, Warzenschweine, Zebras, Kudus, Dikdiks, Impalas, Oryxantilope, mehrere Schakale mit Jungen am Bau, Kuhantilopen, Kronenducker, Strauße, Sekretär und Paviane. Wir verlassen um 9:30 Uhr den Park und wir brauchen dringend Diesel, aber an der nächsten Tankstelle gibt es keinen. Alfred sagt „Hakuna Matata“ (kein Problem), die LKW-Fahrer verkaufen auch manchmal Diesel. Im nächsten Ort ist zwar keine Tankstelle, aber wir bekommen trotzdem Diesel. Wir machen einen kleinen Stopp an einem Shop an der Straße, Alfred hat Hunger und ich brauche noch ein Geschenk für meine Freundin.

Sie hat sich eine Handtasche gewünscht. Hier haben sie auch besonders schöne, der Händler verlangt 45.000 Ksh (45 €), das ist natürlich utopisch, wir müssen handeln. Das kann am besten mein Mann da er Suaheli spricht, der Händler ist natürlich überrascht und geht kräftig mit dem Preis runter. Wir zahlen 15.000 Ksh und 2 Kulis. Um 12:30 sind wir endlich im Hotel, es ist sehr luxuriös und wir bekommen ein tolles Zimmer. Wir packen aus, duschen und trinken Kaffee auf unserer Terrasse. Wir erkunden das Hotel und die große Parkanlage. Hier gibt es auch Katzen und eine kommt gleich gelaufen, ein paar Streicheleinheiten und die Mieze verfolgt uns durch die gesamte Anlage bis zu unserem Bungalow. Wir gehen im Pool baden und sonnen uns unter Palmen, Entspannung pur.

Um 19:00 Uhr ist Dinner, dieses Mal nicht vom Büfett sondern mit Menükarte. Es gibt 3 verschiedene Menüs, wir entscheiden uns für Französische Zwiebelsuppe, Doradenfilet mit Reis, Rotkohl, Schoten und Salat, zum Nachtisch nehmen wir Streuselkuchen mit Erdbeersoße. Um 21:00 Uhr ist Abendprogramm in der Safaribar, heute steht auf dem Programm Artistik. Wir gehen um 23:00 schlafen, der Tag war lang genug. Heute war es sehr warm und am Abend windig.

 

TAG 9: Mombasa

Erholung im Hotel und Besuch bei der Familie unseres Freundes.

 

Wie gesagt, wir sind Frühaufsteher. Es ist 5:00 Uhr und eigentlich stellen wir uns einen Strandspaziergang bei Sonnenaufgang vor, aber leider macht uns da jemand einen Stich durch die Rechnung. Erstens: es ist Flut und deshalb haben wir gar keinen Strand, Zweitens: es regnet, und Drittens: Wolken, wir sehen keine Sonne. Wir gehen um 7:00 Uhr zum Frühstück und das ist hier nicht nur englisch, meinem Mann zur Freude gibt es hier auch Wurst, Schinken und Käse. Ausnahmsweise haben wir es nicht eilig und deshalb, frühstücken wir ausgiebig. Es regnet immer mal und zwischendurch scheint die Sonne. Hier gibt es auch einen Raum mit Computern, dieser Raum heißt „Bushtrum“ (Buschtrommel), wir surfen ein wenig im Internet, aber wer das schnelle Internet von zu Hause gewöhnt ist wird hier verrückt. 

Den Rest des Vormittags verbringen wir mit baden und lesen. Wir sind mit Alfred verabredet, er ist pünktlich um 11:00 Uhr da um uns abzuholen. Mit vielen Tüten voll Geschenke bepackt werden wir ins Haus gezogen.

Mit vielen Tüten voll Geschenke bepackt werden wir ins Haus gezogen. Wir verteilen die Geschenke und alle sind sehr glücklich. Vor allem seine Tochter Pendo, sie bekam ein Handy und bei den Jungs, Joel und Michael, sind die Fußbälle auch sehr gut angekommen. Marc ist leider nicht da, er ist im Internat. Seine Frau Susan sagt zwar nicht viel, strahlt aber übers ganze Gesicht. Alfred hat einen Fotoapparat bekommen, den er gleich ausprobiert. Wir bekommen Getränke angeboten und später gibt es Pilau (Reisgericht) mit Rindfleisch, Tomatensalat und Orangen. Wir fahren dann noch zu Susans Cafeteria, und zu einem Supermarkt. Um 14:15 Uhr sind wir zurück im Hotel, den Rest des Nachmittags verbringen wir mit relaxen auf der Terrasse und am Pool. Zum Dinner ist heute Barbecue, der Fisch ist sehr lecker und dazu gibt es Folienkartoffeln, Salat, Kuchen und Schokocrem. Heute spielt am Abend eine Band, wir gehen früh schlafen.

 

TAG 10: Mombasa - Frankfurt

Nach dem Frühstück fahren wir zum Flugplatz und treten wohl schweren Herzens unseren Rückflug an.

 

Mombasa

Ab

10:10 (OZ)

Frankfurt

An

18:00

 

Heute werden wir 5:30 geweckt, packen unsere Koffer und gehen 6:30 Frühstücken. Alfred ist pünktlich um 7:00 Uhr da und es regnet wieder. Auch in Mombasa ist der Verkehr chaotisch, um 8:20 Uhr erreichen wir den Flugplatz. Wir verabschieden uns von Alfred, es wird kein Abschied für immer sein. Check in und mehrere Kontrollen, alles Problemlos, 9:50 können wir einsteigen und starten 10:30 Uhr bei Sonnenschein. Zum Mittag um 11:30 gibt´s Hühnchen, Kartoffelbrei, Möhren-Zucchini-Gemüse, Kuchen und Käsebrötchen, 14:00 Uhr gibt’s Kaffee und Kekse und 16:30 ein frühes Abendessen, Brötchen, Wurst, Käse, Tomate, Gurke, Vollkornbrot und Obstsalat. Wir landen pünktlich um 18:00 Uhr, gehen zur Passkontrolle, auf unsere Koffer müssen wir 30 Minuten warten, suchen unser Auto und fahren 19:00 Uhr los. Um 22:30 Uhr sind wir zu Hause.

 

Ein sehr schöner und erlebnisreicher Urlaub, Alfred hat alles hervorragend organisiert. Die Unterkünfte waren alle hervorragend, so wie wir das von Kenia gewohnt sind. Die Flüge haben wir selbst gebucht.

 

 

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"Meine Liebe - Afrika" 

 

 

Wer sich von Afrika hat verführen lassen,

der findet seiner Lebtag kein Messer mehr,

um die Fesseln zu zerschneiden,

die ihn an das Land binden.

Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei,

die Ohren nicht seine Melodie.

 

             Zitat von Stefanie Zweig

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung

 

19.08.2019