Löwe in der Masai Mara
Löwe in der Masai Mara

 

„Die Vorstellung ist

 

 wundervoll, aber noch

 

 wundervoller ist das

 

 Erlebnis.“

 

 

 

 

Kenia - Tansania  14.5. – 1.6.2010

 

 

Tag 1: Abflug aus Deutschland

Linienflug nach Nairobi mit Zwischenstopp in Amsterdam. Empfang am Flughafen durch die Reiseleitung und Transfer zum Hotel in Nairobi.

 

Frankfurt

Ab

07:10

Amsterdam

An

08:25

Amsterdam

Ab

10:25

Nairobi

An

19:25

Distanz: 10 km 

Unterkunft: Hotel Panafric, Nairobi

 

0:15 Deutschland schläft, wir nicht. Wir fahren bei 7,5° und trockenem Wetter los. Es ist 3:21 als wir den Flugplatz in Frankfurt erreichen. Das Frühstück bei MC Donalds mit viel Kaffee und Croissants rettet mir den Tag. 7:20 Uhr „We are ready for take of“! Wir verlassen Deutschland bei starkem Regen.

Zum Frühstück gibt´s Rosinenbrötchen und Eibrötchen. Um 8:10 landen wir bei Sonnenschein in Amsterdam. Wir haben nur 2 Stunden bis zum Weiterflug und der Weg durch den Flughafen ist ziemlich weit. Um 10:40 heißt es dann wieder „We are ready for take of“! Über Deutschland sehen wir sehr viele Wolken, ansonsten scheint die Sonne. Über Schneebedeckten Gipfeln wird Kaffee und gesalzene Mandeln gereicht. Danach wird zum Mittag sehr leckerer Fisch mit Reis und Paprika, Nudelsalat mit Bohnen, Butterbrötchen und ganz besonderes gut, der Nachtisch Aprikosen-Mango-Mouse serviert. Ich bin gespannt auf die Pyramiden, Scheiße verschlafen. Jetzt geht’s den Nil rauf. Draußen sind es - 49°C, wir sind 11887 m hoch und 972 km/h schnell. Erst war ziemlich viel Sand, dann kam noch mehr Sand und jetzt ist Sand, also ein ziemlich breiter Strand. Deshalb gibt´s jetzt auch ein Karamelleis. Am Nil entlang ist es sehr grün. Zum Abendessen gibt´s Pizza, Salat, Obst und Kuchen. Über Kenia sind dicke Wolken. Wir stellen unsere Uhr eine Stunde vor und landen 19:15 Uhr in Nairobi. Ziemlich viele Formulare und der Kampf in einer langen Schlange ums Visa. Pole Pole! Diesmal ist unser Gepäck alles da, mein Dank gilt der KLM. Unser Guide heißt George und wartet schon am Ausgang auf uns.

In Nairobi hat es geregnet und die Stadt ist total verstopft, wir brauchen eine Stunde bis zum Hotel. Georg hilft uns noch beim Check in. Ich packe noch die Taschen um, es ist jetzt 23:00 Uhr und ich bin TOD. Zum Glück hat heute alles gut geklappt.

 

Tag 2: Nairobi – Massai Mara Süd FMA

Fahrt in den südlichen Teil des Wildtiergebietes Massai Mara National Reservat. Das Reservat liegt auf einer Höhe von 1.650 m, nimmt eine Fläche von 1.510 km² ein und ist vor allem für seine schwarzmähnigen Löwen bekannt. Am Nachmittag Safari im Minibus. Beobachten Sie Elefantenherden auf dem Weg durch die Savanne oder entdecken Sie lebhafte Gazellen.

 

Distanz: 250 km Abfahrt:  8:00 Uhr
Unterkunft: Mara Sarova Lodge

 

Um 6:00 Uhr ist die Nacht vorbei, Frühstück gibt´s ab 6:30 Uhr. Alles ist da, nur der Kaffee ist furchtbar. Um 8:00 Uhr starten wir Richtung Massai Mara, das sind ca. 250 km.

 

Am Rift Valley machen wir einen kurzen Stopp um den Ausblick zu genießen. Leider ist es sehr wolkig, schön wäre jetzt ein wenig Sonne. Aber das Wetter hält sich tapfer, aber wir sind ja jetzt da und da kann es nur besser werden. An der Straße sehen wir Paviane, Thomsongazellen und Zebras, aber auch Kühe, Esel, Schafe und Ziegen. Den nächsten Stopp machen wir in Narok, der Hauptstadt der Massai. Die Toilette an der Tankstelle ist auch typisch Massai, aber trotzdem sehr sauber. Wir fahren auf der Buckelpiste noch 70 km und da gibt es Strauße, Gnus, Büffel, Giraffen und Zebras. 13:45 erreichen wir den Park und werden von Impalas und Warzenschweinen empfangen. Das Mara Sarova Camp ist wirklich eine Wucht, Luxus pur. Wir werden von ein paar Massai empfangen, es gibt kalte Tücher und einen kühlen Trink zur Begrüßung. Zum Mittag habe ich mich für Nilbarsch, Reis und Blumenkohl entschieden, gute Wahl. Bis zum Zelt ist eine weite Strecke zurück zu legen, dafür sieht und hört man nichts von den Nachbarn, einfach himmlisch die Ruhe. Am Nachmittag geht es auf die erste Pirschfahrt, eine Trappe, eine große Büffelherde und dann sehen wir sie, ein großes Löwenrudel, etwa 10.

Die beiden Herren haben sich wohl schon den Bauch vollgeschlagen, nun sind die Damen dran. Die genaue Anzahl können wir im hohen Gras nicht genau ausmachen, aber es sind auch Kleine dabei. Kampfadler, Warzenscheine, Leierantilopen und Elefanten sind die Ausbeute von diesem Nachmittag. Zum Dinner entscheide ich mich für Hühnerkeule, Rindfleisch, Kartoffelsalat und zum Nachtisch Kuchen. Den Abend lassen wir in der Bar am Kamin ausklingen. In meinem Bett finde ich eine nette Überraschung, eine Wärmflasche. In der Nacht hören wir Löwen, Hyänen und Elefanten. Ein sehr schöner und erfolgreicher Tag, immerhin haben wir schon 3 der „Big five“ gesehen.

 

Tag 3: Massai Mara Süd FMA

Der Tag ist ganz der Erkundung des Massai Mara National Reservats mit seinen weiten Grasebenen, Baum- und Dornbuschsavannen und der einmaligen Tierwelt gewidmet. Es bestehen die besten Chancen die „Big five“ – Büffel, Nashorn, Elefant, Löwe und Leopard – in den unglaublichen Weiten zu sehen.

Distanz: 80 km Abfahrt:  9:00 Uhr
Unterkunft: Mara Sarova Lodge

 

Wir haben hervorragend gefrühstückt und fahren um 7:30 Uhr los. Ein paar Kronenkraniche begrüßen uns. Die Büffelherde vom Tag zuvor ist nicht sehr weit gekommen und die Löwen sind auch noch am selben Platz. Jetzt sind alle faul und satt, einer der Herren liegt mitten auf dem Weg und lässt sich nicht stören. Sein Maul ist blutverschmiert und voller Fliegen, ein tolles Bild.

Georg bekommt einen Tipp über Funk und „rast“ los, seine Antwort „Überraschung“. 2 Spitzmaulnashörner, sie sind nicht so über die Störung erfreut und suchen das Weite, aber für ein paar tolle Bilder hat die Zeit gereicht. Topis oder auch Leierantilopen und noch eine große Büffelherde mit Jungen, noch 3 Löwenmänner, Kronenkraniche, Grantgazellen, Kuhantilopen, Wasserböcke, Hyänen und noch mehr Topis. Auf einem Baum sehen wir einen Impala, es ist ziemlich Tod und die letzte Mahlzeit eines Leoparden. Impalas, Thomsons, Warzenschweine, Kampfadler und Flusspferde am Talek. Topis, Kiebitze und wieder Löwen, 5 Damen und 1 junger Mann. Trappen, 10 Giraffen, Elefanten, Hornrabe und Hyänen. Wir machen Mittagspause bis 16:00 Uhr, es gibt Schweinegeschnetzeltes mit Tomatenreis und Erbsschoten, zum Nachtisch wie immer lecker Kuchen und Pudding.

Im Dickicht vor unserem Zelt schleichen ein paar Dikdiks durchs Gras. Am Nachmittag sehen wir Elefanten, Giraffen, Gabelracke, Bluestarling und eine ziemlich müde Löwin. Zur Krönung des Tages finden wir noch 4 Löwinnen mit 10 Jungen, eine Mama ist gerade beim füttern. Die Kleinen sind ca. 8 Wochen und erinnern mich stark an meine Miezen zu Hause. Zum Dinner gibt’s Fisch, Geflügel, Salat und Ofenkartoffeln. Das Essen hier ist wirklich sehr lecker, man kann sich dran gewöhnen.

Tag 4: Massai Mara Süd – Lake Nakuru FMA

Lake Nakuru, der berühmteste See jenseits des Äquators und bekannt für seine Vielzahl an Flamingos und Pelikanen. Nachmittagssafari durch den Lake Nakuru Nationalpark. Übernachtung in der Region Lake Nakuru.

Distanz: 360 km Abfahrt:  8:00 Uhr
Unterkunft:  Sarova Lion Hill Lodge

4:20 Uhr, guten Morgen Kenia. Heute Nacht habe ich eine Hyäne gehört. Ich liebe den frühen Morgen, es ist so still und friedlich auf der Welt. Wenn der Tag erwacht, die Vögel beginnen zu zwitschern, die Sonne geht auf und es ist nichts als Stille. Heute fahren wir 7:30 Uhr los, wir haben heute einen weiten Weg, 350 km bis zum Lake Nakuru. Unterwegs an der Straße sehen wir 3 Schakale, Warzenschweine, Giraffen, Meerkatzen, Perlhühner, Zebras, Büffel und verschiedene Antilopen. In Narok machen wir wieder einen Tankstopp, dann geht s wieder auf ordentlicher Straße weiter. Kaum im Nationalpark angekommen blockiert ein Felsenpython die Straße. Aber wir warten gern, hier haben die Tiere Vorfahrt.

In der Lodge angekommen müssen wir uns erst mal stärken, ich entscheide mich für Putenfleisch, Reis, Salat und Kuchen. Was sonst? Die Lodge ist in einen wunderschönen Garten eingebettet und wir haben einen wundervollen Blick auf den See. Um 16:00 Uhr geht’s auf Pirsch. Kaum haben wir die Lodge verlassen sehen wir die ersten zwei Breitmaulnashörner, sie sind zwar ziemlich weit weg, aber wir sind begeistert, einfach wunderschöne Tiere. Am Seeufer sehen wir viele Wasserböcke, Paviane, Seidenreiher, einen Hammerkopf und Büffel.

Am See sind 1000te Flamingos und wieder ein Nashorn, diesmal ganz nah. Es lässt sich durch uns gar nicht stören. Wieder Büffel, Zebras, Impalas und wieder ein Nashorn, diesmal ein riesiger Bulle und noch 3 Nashörner, 2 Damen mit einem Jungtier. Eine Büffel- und Zebraherde bilden für heute das Schlusslicht. Auf der Terrasse findet eine Vorführung der Massai statt. Zum Dinner Tilapia, Reis, Salat und Kuchen. Neben unserem Bungalow entdecken wir wieder ein Dikdik.

Tag 5: Lake Nakuru – Tsavo Ost FMA

Erleben Sie eine letzte Safari im Minibus im Lake Nakuru Nationalpark bevor Sie sich auf den Weg nach Tsavo Ost machen. Übernachtung außerhalb des Parks.

Distanz: 520 km Abfahrt:  8:00 Uhr
Unterkunft:  Voi Wildlife Lodge

 

Wir stehen um 5:00 Uhr auf, denn der frühe Vogel fängt den Wurm. Frühstücken und fahren um 7:15 Uhr auf eine letzte Pirsch am Lake Nakuru. Wir sehen 5 Nashörner, aber sie sind weit weg, Nilgänse, Paviane, Zebras, Impalas, Wasserböcke, Marabus, Büffel, Pelikane, viele Flamingos und ein Flusspferd. Aber der Weg am heutigen Tag ist noch sehr weit und deshalb machen wir uns jetzt auf den Weg.

Wir fahren durch die Stadt Nakuru, eine sehr große Stadt mit vielen schönen Möbelgeschäften und ein Tankstopp. Die Zeit für einen kleinen Zwischenstopp am Lake Naivasha mit einer Motorboottour ist trotzdem. Wir sehen Nilgänse, Flusspferde, Kormorane, viele Pelikane, Ibisse, Wasserböcke, Schreiseeadler, Blesshühner und Kiebitze. Einer der Bootsführer wirft einen Fisch ins Wasser und lockt einen Seeadler an, einfach fantastisch. Wir fahren weiter, unser nächster Stopp ist in Nairobi, dort speisen wir im Restaurant „Carnivore“. Sehr lecker, Gemüsesuppe, Kartoffeln, verschiedene Salate und vom Spieß Schweinefleisch, Rindfleisch, Würstchen, Sparrips, Hühnchen, Leber und Flügel.

Es gibt auch Krokodilfleisch, das soll ja ewig jung erhalten. Dann noch ein Dessert und Kaffee, aber der Weg ist noch weit und bis es dunkel wird sollten wir eigentlich am Ziel sein. Es werden dann aber doch 6 Stunden und es ist schon spät als wir in Voi ankommen. Georg schleicht nur noch durch die Nacht, aber um 20:00 Uhr haben wir es endlich geschafft. Uns erwarten wunderschöne Zelte mit eigenem Poolbiotop, wir lauschen dem Froschkonzert.

Zum Dinner gibt’s gegrilltes Huhn, Reis, Gemüse und Obstsalat. Es war ein anstrengender Tag, eine weite Fahrt, viele neue Eindrücke. Wir sind geschafft und fallen wie Tod ins Bett.

Tag 6: Tsavo Ost – Bamburi Beach FMA

Fahrt nach Bamburi Beach in die Region Mombasa.

Distanz: 160 km  Abfahrt:  8:00 Uhr
Unterkunft:  Sarova Whitesands Hotel

 

Wir stehen um 5:40 Uhr auf und eigentlich wollten wir in den Zelteigenen Pool steigen, aber das Vergnügen währt nicht lang. Im Pool schwimmt ein Blatt, dies stört meinen Mann. Ich sage, dann tu es doch einfach raus. Er stößt es mit dem Fuß an und meint es sei eine Schlange, woraufhin wir fluchtartig das Becken verlassen. Schön, es war doch nur ein Blatt. Die Lacher sind auf seiner Seite. Um 7:00 Uhr gibt es Frühstück mit Elefant, Gecko und Siedleragame. Heute haben wir es nicht so weit, wir brechen um 8:00 Uhr auf. An der Straße treffen wir auf Paviane und viele Kühe. Mombasa ist immer noch genauso dreckig und stinkig wie vor 5 Jahren. Um 11:00 Uhr treffen wir im Hotel ein. Unsere Zimmer sind erst um 12:00 fertig, aber das Hotel ist einfach super. Alles ist sauber, ordentlich und sehr freundlich, schöne Anlage.

Wen wundert´s, hier macht sogar der Präsident von Kenia Urlaub. Auf dem Zimmer eine Tasse Kaffee und selbst gebackene Plätzchen, baden im Pool und Amarula auf Eis von der Poolbar. Faulenzen ist schön, wenn man so verwöhnt wird. Um 19:00 Uhr Dinner, Schweinefleisch, Kaninchen, Kartoffeln und Salat, Dessert und Kuchen und alles mit Liveband. Anschließend Disco in der Strandbar, ein erholsamer Tag.

 

Tag 7 - 8: Bamburi Beach FA

Verbringen Sie erholsame Tage am Indischen Ozean und genießen Sie die Annehmlichkeiten Ihres Ressorts.

Unterkunft:  Sarova Whitesands Hotel

Wir stehen um 5:40 Uhr auf, der Sonnenaufgang am Meer ist immer etwas ganz besonderes. Um 7:00 Uhr frühstücken wir mit Vögeln und Meerkatzen, sogar ein Reiher lässt es sich hier schmecken.

Heute steht der Haller-Park auf unserem Programm, wir laufen ca. 2,5 km und treffen unterwegs viele nette und interessante Leute. Alle sind sehr zuvorkommend und wollen uns helfen. Ein Lehrer begleitet uns bis zum Park. Durch den Park begleitet uns Regina, sie spricht sehr gut Deutsch und erklärt uns die Tiere. Riesenschildkröte, Hippo, Wasserschildkröten, Krokos, Warane, Oryx, verschiedene Schlangen, Elenantilopen, Albinokrokos, Nilgänse, 1000-Füßer, Schnappschildkröte, eine Fischzucht und Grüne Meerkatzen. Zum Schluss noch eine kleine Pause an der Bar und dann noch die Rotschildgiraffen füttern und ein langer heißer Weg zurück zum Hotel. Unterwegs sehen wir noch einen Motorradcorso. Jetzt haben wir uns ein Bad im Pool verdient, so eine Abkühlung tut gut. Von 15:00 – 17:00 Uhr machen wir eine Fahrt mit dem Glasbodenboot. Wir sehen viele verschiedene Fische, eine Seegurke, Seesterne, Seeigel, 1000-Füßer und Korallen. Zum Dinner um 19:00 Uhr gibt’s Geflügel, Nudeln, Salat und Dessert. Wir lassen den Abend an der Bar ausklingen.

5:45 Uhr die Nacht ist vorbei, aber einen Sonnenaufgang gibt es heute nicht. Es ist wolkig und es regnet. Um 9:00 starten wir mit Alfred und Gabriel nach Mombasa, zuerst in eine Behindertenwerkstatt für Schnitzerei, dann in die Altstadt. Mit Führer geht es durch eine Hindu Moschee, dann zu den Stoßzähnen und einen Baum mit Flughunden, vorbei am Präsidentenpalast, einer Polizeistation, einen Konsulat und ein Gerichtsgebäude. Wir fahren zum Fort Jesus, von da aus geht´s zu Fuß durch die Altstadt. Es ist heiß und es stinkt, ich verteile mal wieder Bonbons an die Kinder. Zum Schluss noch durch die Markthalle, es gibt Obst, Gemüse und Gewürze, es ist ziemlich schmutzig und stinkt fürchterlich. Bei der Markthalle für Fleisch streiken wir. Endlich sind wir wieder beim Auto, zum ersten Mal fühle ich mich nicht sicher hier, es treiben sich hier Gestalten rum. Sie betteln und beschimpfen uns als wir ihnen nichts geben. Kaum im Auto und wieder auf der Straße wird meine Kette geklaut, es ging so schnell, ich kann nichts machen. Auf dem Heimweg fahren wir noch bei Alfred zu Hause vorbei, ein wenig klein aber sauber und ordentlich. Endlich zurück im Hotel, ein Bad im Pool und ein kühles Getränk von der Bar, dann ist die Welt wieder in Ordnung. Ein Bier mit Fred und ein Amarula zur Happy Hour an der Bar und zum Dinner Fisch im Bananenblatt, Reis, Salat und Dessert.

          Tag 9: Bamburi Beach – Taita Hills FMA

Nach dem Frühstück Fahrt nach Taita Hills, eine ehemalige Sisalplantage, die zu einem privaten Wildtierreservat umgestaltet wurde. In der Nähe beeindrucken die imposanten schroffen Spitzen der Taita-Hills-Gebirgskette. Am Nachmittag Tierbeobachtungsfahrt im Reservat.

Distanz: 150 km Abfahrt: 9:00 Uhr
Unterkunft: Salt Lick Lodge

 

5:45 Uhr, es regnet, es regnet schon die ganze Nacht. 7:00 Uhr Frühstück, die Koffer sind schon gepackt, um 8:00 geht’s wieder los. Das Auto ist wieder in Ordnung und es regnet und regnet. Wir machen einen kurzen Stopp am selben Shop wie vor 5 Jahren, alte Erinnerungen werden geweckt. Hier hatte Karsten seine Mütze eingetauscht. Ab Voi geht’s runter von der guten Straße, 40 km Piste. Um 13:00 gibt’s Mittag in der Sarova Taita Hills Game Lodge, danach erkunden wir die Umgebung. Wir sehen Dikdik, Impalas, Erdhörnchen, Mangusten und viele verschiedene Vögel. Bis zur Salt Like Lodge ist es nicht mehr weit. Am Wasserloch Impalas, Marabu, viele verschiedene Vögel, Geckos und Nilgänse.

Um 16:00 Uhr geht’s wieder auf Pirsch, Strauß, Kuhantilopen, Elenantilopen, Erdhörnchen, Zebra, Frankolinen, Chamäleon, Kampfadler und Elefant ganz in Rot. Abends an der Lodge Impalas, Nilgans, 2 Eulen und eine Katze. Die Lodge sieht zwar gut aus, aber ist ansonsten eigentlich ziemlich abgewohnt. Die Toilettenspülung ist kaputt, das Waschbecken läuft nicht ab, kein warmes Wasser, der Wasserkocher funktioniert nicht und das Essen ist auch nicht grad der Hammer. Aber für eine Nacht, man richtet sich halt so ein.

 

Tag 10: Taita Hills – Amboseli Nationalpark FMA

Heute machen Sie sich auf den Weg Richtung Amboseli Nationalpark, der am Fuß des Kilimanjaro liegt und Kenias meist besuchtes Wildschutzgebiet ist. Nachmittags Safari im Minibus.


Distanz: 360 km Abfahrt:  9:00 Uhr 
Unterkunft:  Amboseli Sopa Lodge

 

5:30 Uhr die Nacht ist vorbei, 6:30 frühstücken wir. Am Wasserloch sind immer noch die Impalas und die Nilgänse, eine große Horde Paviane kommt nun noch dazu, außerdem Marabus, Wollhalsstorch, viele verschiedene Vögel und in der Ferne eine Büffelherde.

Um 7:30 Uhr fahren wir los, diese Nacht hat es geregnet und die Straße ist aufgeweicht und rutschig. Einige LKWs stehen quer, wir kommen grad noch durch. Die Sonne kommt nun immer mal durch. In Voi machen wir einen Tankstopp und leisten uns 2 Bananen für 20 KS, nun sind es noch 200 km bis Emali. Nach 100 km machen wir wieder eine kleine Pause, es gibt Bananeneis. Nach weiteren 100 km machen wir uns über unsere Lunchpakete her, jetzt sind es noch 50 km Straße und 18 km Piste bis zum Park. Wir fahren zuerst in den Park und sehen Strauße, Gnus, Zebras, eine große Elefantenherde, Hyänen, Kronenkraniche ganz in Familie, Nilgänse, Thomsongazellen, Zebra, Sekretäre, Flusspferde, Gnus und Giraffen. Der Kilimanjaro ist zuerst total in Wolken gehüllt und gibt immer ein Stückchen mehr von sich preis. Dann geht’s endlich in die Lodge, wir beziehen unsere Zimmer und 19:30 Uhr gibt’s Dinner. Um 21:00 Uhr treffen wir uns mit George in der Hemingway Bar auf einen Trink und schauen uns die Bilder an. Von dort können wir Dikdiks, Klippschliefer und Katzen beobachten.

 

Tag 11: Amboseli Nationalpark – Namanga – Arusha FMA

Fahrt Richtung Namanga und Transfer mit dem Geländewagen nach Arusha. Unterwegs Besichtigung eines kleinen Marktes sowie einer Kaffeeplantage.

 

Distanz: 185 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Unterkunft: Meru View Lodge

 

Heute ist unser letzter Tag in Kenia. Wir frühstücken 6:30 Uhr und können uns dann auf einen total freien Kilimanjaro freuen, ein paar schöne Erinnerungsfotos, dann geht es um 7:45 auf eine letzte Pirschfahrt.

Zebras, Elefanten mit „kleinen Babys“, Kronenkraniche, Strauße, Gnus, Hyänen, Nilgänse, verschiedene Reiher, Ibisse, Purpurreiher, Tiputip, Flamingos, Goliathreiher, Mittelreiher, Stelzenläufer, Nimmersatt, Strauße, Gnus, Thomsongazellen und Giraffen. Am Flugplatz Amboseli verabschieden wir uns von George und steigen zu Alfred um. Jetzt geht’s nach Namanga zur tansanischen Grenze, an einem Souvenirshop bekommen wir unsere Ausreisepapiere. Um 13:30 Uhr reisen wir in Tansania ein, dort wartet David auf uns, wir packen unser Gepäck um und verabschieden uns von Alfred. Tschüss Alfred, war immer sehr lustig mit dir.

 

 

Das Auto ist ein wenig zu klein für die großen Koffer. In einen kleinen Dorf 15 Minuten hinter der Grenze machen wir Lunch in einem Pub, die Gäste dort freuen sich über unsere Reste. Um 16:00 Uhr sind wir endlich in Arusha, wir tauschen Geld. Der Verkehr ist mörderisch und Arusha ist nicht wirklich schön, aber besser als Mombasa. Um 17:00 Uhr machen wir einen Spaziergang über eine Kaffeeplantage. Also, die Tansanier haben kein Zeitgefühl, das werden wir auch noch bei anderen Gelegenheiten merken.

Der Spaziergang zieht sich und zieht sich und zieht sich …. Eigentlich sollte es eine Stunde dauern, aber nach einer Stunde sind wir nicht mal am Ziel und es wird bald dunkel, die Mücken sind unerbittlich und wir laufen und laufen. Eigentlich sollen wir auch noch zurück laufen, können dann aber die Führerin überzeugen David anzurufen damit er uns abholt. Um 19:00 Uhr sind wir endlich in der Lodge, es ist bereits dunkel und Beleuchtung auf den Wegen ist Fehlanzeige, es sind keine Kofferträger da, die Wege sind bucklig. Wir stolpern zu unserem Bungalow und da ist es auch sehr dunkel, trotzdem wir alle Lampen angemacht haben, brauchen wir auch noch die Taschenlampe. Die Zimmer sind minimalistisch, die Betten sind feucht und es gibt kein Wasser zum Zähne putzen. Das Essen geht, um 21:30 Uhr gehen wir völlig fertig schlafen.

 

Tag 12: Arusha – Lake Manyara Nationalpark FMA

Fahrt zum Lake Manyara Nationalpark, wo neben zahlreichen Elefanten auch die berühmten Baumlöwen beheimatet sind. Eine weitere Wildbeobachtungsfahrt steht auf dem Programm.


Distanz: 130 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Unterkunft: E Unoto Lodge

 

Wir stehen um 6:00 Uhr auf, um 7:00 Uhr gibt’s Frühstück, um 8:00 Uhr geht’s los. Falsch, hier ist Tansania die Uhren gehen hier anders. Frühstück gab es 7:30 Uhr und Abfahrt war 8:30 Uhr. Wir haben uns beim Manager beschwert und haben 2 Flaschen Wein bekommen. Das war die einzige Lodge bei der es uns nicht gefallen hat und ausgerechnet die wird von einem Deutschen geleitet. Zum Glück war es nur eine Nacht. Auf den Marktbesuch verzichten wir. An der Straße Kaffee- und Bananenplantagen, Mais, Hirse, Reis und Blumenfelder.

Der Lake Manyara ist 42 km lang und 16 km breit, der Park ist 50 km lang. Um 11:30 Uhr sind wir im Park und machen eine kleine Pause am Eingang. Wir fahren durch einen tropischen Wald mit Pavianen, Giraffe, Zebra, Impalas und Diademmeerkatzen. Auf einem Hügel mit Blick auf den See machen wir Lunch, ein Flammenkopfbartvogel erbettelt sich ein paar Krümel. Nach dem Lunch fahren wir an den See, wir sehen Giraffen, Büffel, Zebras, Hornrabe, Elefant, Warzenschweine, Paviane, Gnus, Impalas, Flamingos, Pelikane, Hippos und Buschbock. Am Hippopool sehen wir noch mehr Flusspferde, 100erte Paviane, Warzenschweine, Gnus, Pelikane, Flamingos, Kormorane, Nimmersatt, Kampfadler, Kiebitze, Büffel, Elefanten und viele sitzende Giraffen. Wir machen noch einen kurzen Stopp in Mto wa Mbu und sind um 17:15 Uhr in der Lodge. Zum Dinner um 19:00 Uhr gibt’s Kürbissuppe, Hühnchen, Reis, Gemüse und Ananas. Danach ist Massaitanz, noch ein letzter Trink an der Bar und dann ist Feierabend.

 

Tag 13: Lake Manyara Nationalpark FMA

Tag zur freien Verfügung. Genießen Sie die Annehmlichkeiten Ihrer Lodge.

Unterkunft:  E Unoto Lodge

 

Heute ist ein freier Tag, wir können uns Zeit lassen und ausgiebig frühstücken. Das Wetter sieht gut aus und wir machen einen kleinen Spaziergang rund um unsere Lodge. Um 9:00 Uhr fahren wir mit David ins Dorf und besuchen den Markt, dort kaufen wir für 1 $ zwei Kilo rote Bananen. Ein neues (altes) Bügeleisen wie es zu Omas Zeiten benutzt wurde gibt es für 10 $. Danach fahren wir aus dem Rift Valley zu einem Aussichtspunkt, von dort haben wir einen schönen Blick auf den See, danach fahren wir zu einen Waisenhaus.

Die Kinder freuen sich über unseren Besuch und singen für uns. Wir verteilen Hefte, Stifte, Bonbons und Bananen. Wir haben die Möglichkeit uns das Klassenzimmer, die Schlafräume, die Waschräume und Toiletten anzusehen. Eigentlich möchte man den Kindern viel mehr helfen, aber man kann die Situation in der sie leben nicht ändern. Danach fahren wir mit David noch etwas trinken. 14:00 Uhr zurück in der Lodge gibt es zum Lunch Fisch mit Gemüse und Pommes. Der Nachmittag gehört uns, wir entspannen auf der Terrasse und beobachten Vögel und Meerkatzen. Zum Dinner haben wir Geflügel, Reis und Gemüse. Noch ein Trink an der Bar und wir gehen früh schlafen.

 

Tag 14:  Lake Manyara Nationalpark – Serengeti Nationalpark FMA

Auf dem Weg in den Serengeti Nationalpark Zwischenstopp an der Olduvai Schlucht, in der 1959 ein 1,75 Mio. Jahre altes Skelett gefunden wurde. Nach dem Mittagessen Safari in dem wohl bekanntesten Nationalpark des östlichen Afrikas, dessen Tiervielfalt Sie ins Staunen versetzen wird.

Distanz:  290 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Unterkunft:  Serengeti Sopa Lodge

Wir stehen um 5:30 Uhr auf und Frühstücken um 7:00 Uhr. Das Wetter ist heute wieder sehr schön, obwohl es recht kühl war. Wir fahren um 8:00 Uhr los, heute wartet die Serengeti auf uns. Wir machen einen kurzen Stopp am Eingang zum Ngorongoro Nationalpark und fahren dann weiter auf den Rand des Kraters. Paviane haben es sich auf der Straße bequem gemacht. Ich habe ihn gesehen, er sieht viel schöner und mächtiger aus als man es sich vorstellt. Wir stoppen am Aussichtspunkt, dort steht eine Gedenktafel für Michael Grzimek und andere Forscher die sich für die Erhaltung verdient gemacht haben.

Man kann sogar die Herden im Krater erkennen. Die Wolken hängen noch am Kraterrand, das muss das Paradies sein. Wir fahren ein kurzes Stück weiter bis zum Grab, hier ist Michael begraben und sein Vater steht mit auf dem Stein. Es ist wohl die schönste Stelle an der man beerdigt sein kann. Wir sehen Elefanten auf dem Kraterrand, ein fantastischer Ausblick nach beiden Seiten, es ist wie ein Traum. Wir sehen viele Gnus, Giraffen, Thomsongazellen, Sekretäre und Zebras, die Landschaft erinnert an Almwiesen. Wir machen einen Zwischenstopp an der Olduvaischlucht und besuchen das Museum. Strauße, Trappen und Grantgazellen. Es ist 13:10 Uhr als wir die Serengeti erreichen, Gnus, Giraffen, Thomson, Zebras, Trappen und Grantgazellen. An einem Wasserloch haben sie es sich in der Mittagshitze bequem gemacht, die 17 Löwinnen und der Herr, alle satt und träge. Elefanten, Kuhantilopen, Büffel, Paviane und Wasserböcke.

Um 17:00 Uhr sind wir in der Lodge, vor unserem Zimmer entdecken wir Rotbauchpapageien in einem Baum. Um 19:30 Uhr gibt’s Fisch, Nudeln, Salat und ein leckeres Nachspeisenbuffet. Auf unserem Balkon haben sich 2 Geckos zum Schäferstündchen verabredet.

 

Tag 15:  Serengeti Nationalpark FMA

Erleben Sie Wildnis pur an einem ganzen Tag mit Pirschfahrt durch weite Teile des beeindruckenden Nationalparks. Mit etwas Glück bekommen Sie auch Löwen und Geparden vor die Kamera.

Distanz:  120 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Unterkunft:  Serengeti Sopa Lodge

 

Um 5:30 Uhr ist die Nacht vorbei, wir haben in der Nacht Löwen und Zebras gehört. In der Ebene sind Büffel, Gnus, Giraffen, Warzenschwein und Zebras. Frühstück gibt’s ab 7:00 und um 8:00 Uhr geht’s los auf Pirsch.

Wir sehen Grantgazellen, Thomson, Gnus, Warzenschweine, Giraffen, Weißrückengeier, viele Fischreiher auf einem Baum, Flusspferde, Löwen beim Frühstück mit Gnu, Perlhühner beim Sonnenbad, Trappe mit Baby, eine große Herde Gnus und Zebras, 2 faule Geparden im hohen Gras, Storch, grüne Meerkatzen, Klippschliefer, Tiputip, Paviane, eine Zebraherde, 4 Löwen und Kronenducker. Unser Lunchpaket nehmen wir bei den Geparden. Einen Löwenmann auf den Felsen und noch 3 (Berg-)Löwen, einen Baumlöwen, Elefanten, Trappen, Grantgazellen, Wasserbock, Zebras, Giraffen, Büffel, Impalas und zum Schluss noch einen Löwen. Um 17:30 Uhr sind wir zurück in der Lodge, wir haben Besuch auf dem Balkon, grüne Meerkatzen, sie bedienen sich ungefragt an unsere Resten vom Lunchpaket.

Um 19:30 gibt’s Dinner mit Menükarte, wir entscheiden uns für Fisch, Gemüse und Kartoffeln. Es war ein sehr schöner Tag, wir haben sehr viel gesehen und als Krönung gibt’s nun noch einen tollen Sonnenuntergang. 

 

Tag 16: Serengeti Nationalpark - Ngorongoro Krater FMA

Weiterfahrt zum Ngorongoro-Krater, der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Nachmittags Safari auf dem ca. 16 x 20 km großen Kratergelände, wo sich mit ca. 20.000 Tieren die größte Tierdichte weltweit befindet.


Distanz: 240 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Unterkunft: Ngorongoro Sopa Lodge

 

Die Sonne ist heute besonders schön aufgegangen. Die Affen sind schon wieder aktiv. Wir frühstücken um 7:00 und sind 7:50 Uhr unterwegs zu einer letzten Pirsch in der Serengeti. David verspricht uns schon seit Tagen Leoparden, heute ist die letzte Chance, im Ngorongorokrater gibt es keine. Wir sehen Paviane, Zebras, Topis, Trappen, Geier, Elefanten, Giraffen, Gnu- und Zebraherde, Störche, Grantgazellen und Strauße. Um 10:30 Uhr sagen wir der Serengeti Goodbye, jetzt geht’s zum Krater.

Wir sehen Grantgazellen, eine große Herde mit Zebras und Gnus, sowie eine Menge Geier beim fressen. Um 11:50 sind wir endlich am Krater, der Weg hinein ist steinig und sehr steil, zum Glück gibt es keinen Gegenverkehr, der Weg ist ziemlich schmal. Ein Gnu und mehrere Warzenschweine heißen uns im Krater willkommen. Wir sehen eine Gnuherde, Grantgazellen, Zebras, Trappen, Flamingos, eine Büffelherde, Kuhantilopen, Thomson, Nilgänse, Kiebitze und 3 Hyänen. Wir fahren an einen See um unser Lunchpaket zu essen, aber wir dürfen diesmal nur im Auto essen da die Milane uns sonst angreifen würden. Nach dem Essen dürfen wir aussteigen, im See gibt es Flusspferde und viele Vögel.

Wir fahren weiter Kronenkraniche, 2 Spitzmaulnashörner, Kuhantilopen, 4 Löwendamen, Nilgänse, Ibisse, Büffel im Wasser, 2 Servale, Warzenschweine, Gnus, einen Elefanten und noch eine Löwendame. Um 16:30 sind wir in der Lodge, hier ist es einfach Spitze. Vom Zimmer haben wir einen schönen Blick in den Krater, aber hier oben ist es saukalt und der Wind pfeift. Ich glaube es wird Winter, deshalb gibt es auch für jeden eine Wärmflasche ins Bett. Um 19:30 ist Dinner, wir gehen früh schlafen, es war ein aufregender Tag.

 

Tag 17:  Ngorongoro Krater FMA

Ein weiteres Safari-Abenteuer steht auf dem Programm.


Distanz:  40 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Unterkunft:  Ngorongoro Farm House

 

Heute früh ist es noch kälter, wir schätzen so etwa 5°C. Wir frühstücken um 7:00, 8:30 Uhr ist Abfahrt zu einer letzten Pirsch im Krater. Elefant, Büffelherde an der Wasserstelle, Zebras, Strauße, Thomson, Gnus, 3 Löwen, 4 Schabrackenschakale, Trappe, Kronenkraniche, Strauße, Kuhantilopen, eine Herde Gnus und Zebras, Grantgazellen, Nashorn mit Kind, Schabrackenschakale, Büffel, Warzenschweine, Hyänen, Flusspferde mit Kind und Strauße.

Wir machen wieder Lunch am See mit Flusspferden und Kormoranen. Schlangenhalsvogel, Nashorn am See weit weg, Ibisse, Flamingos, Nilgänse, Hyänen, 4 Löwen und ein paar Elefanten. Einer davon war mächtig sauer, sicher haben wir ihn bei wichtigen Sachen gestört, er trompetet, schüttelt sich und wirbelt Staub auf. 14:20 sind wir aus dem Krater raus, wir haben uns die schmale Straße mit Elefanten geteilt. Um 15:30 Uhr sind wir in unserer letzten Lodge angekommen. Wieder sehr schön, sehr weitläufig, diesmal Zimmer mit Kamin und Terrasse zum großen Garten. Viel Grün, viele Vögel, Echsen und sehr schöne Pflanzen. Um 16:30 machen wir eine Führung durch den Garten und über die Kaffeeplantage. Das Dinner um 19:30 Uhr mit Buffet ist nicht sehr üppig, es gibt Hühnchen, Nudeln und Salat. Auf der Terrasse ist Massaitanz, ansonsten ist hier nicht viel los.

Tag 18: Ngorongoro Krater – Arusha – Kilimanjaro Airport F

Zunächst Fahrt nach Arusha, wo eine kurze Orientierungsfahrt stattfindet und Zeit zum Einkaufen der letzten Souvenirs bleibt. Anschließend Transfer im Geländewagen zum Flugplatz und Rückflug nach Deutschland.

 

Distanz:  260 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Mittag-Stopp: Ngorongoro Farm House

Arusha (Kilimanjaro)

Ab

20:30

Amsterdam

An

07:40

Amsterdam

Ab

08:50

Frankfurt

An

10:05

 

Ja, heute ist unser letzter Tag, Schade. Wir frühstücken um 7:30 Uhr und fahren 8:45 Uhr in den nächsten Ort, er heißt Karatu, hier ist es sehr schmutzig und armselig, kein Ort den man gesehen haben sollte. David ist ganz heiß drauf uns auf den Markt zu schleppen, keine gute Idee. Zum shoppen gibt es hier nichts und so schleppt er uns weiter in die Schule, die wollen aber auch nur unser Bestes, Geld, was sonst. Wir schlagen die Zeit Tod. Um 11:00 sind wir zurück in der Lodge, David fällt auch nichts mehr ein was er mit uns machen soll. Wir hängen da eine Weile am Pool rum und essen um 12:00, es gibt Nudeln, Rindfleisch, Salat und Pudding.

13:10 Uhr ist Aufbruch, wir starten in Richtung Arusha. Und hier zeigt sich wieder, dass er kein Zeitgefühl hat. Er möchte uns für 2 Stunden in Arusha aussetzen, weil er nach Hause will, aber wir meutern. Und so muss er uns mit nach Hause nehmen. Arusha ist furchtbar, es stinkt, es ist schmutzig und die Straßen sind verstopft. Sein „Haus“ tun wir uns nicht an. Anschließend muss er noch ins Büro und jedes Mal durch die verstopfte, stinkente Stadt. Schnell noch tanken, es ist jetzt 17:40. Bis zum Flugplatz soll es nur eine halbe Stunde dauern, am Flugplatz sind wir dann 18:40 und die Schlange am Einlass ist unendlich lang, nach 4 Kontrollen sind wir endlich durch, am ganzen Flugplatz gibt es nichts zu trinken oder so. Boardingtime ist 20:50 Uhr, wir starten pünktlich 21:30 Uhr. Stop over in Dar es Salam von 22:15 bis 23:45 Uhr, wir können das Flugzeug nicht verlassen. In der Zeit wird das Flugzeug gereinigt.

Tag 19: Ankunft in Deutschland.

Mit einem Koffer voller schöner Erinnerungen landen Sie in Deutschland. 

  

Europa ist sich einig, zumindest beim Wetter, eine einheitlich graue Wolkendecke. Wir landen überpünktlich um 7:27 Uhr in Amsterdam und starten auch pünktlich. In Frankfurt müssen wir wegen starken Winds noch ein Mal durchstarten, deshalb haben wir 15 min Verspätung. Dafür kommt unser Gepäck fast als erstes. Wir werden nicht kontrolliert. Wir fahren um 11:00 los und sind 14:05 zu Hause.

 

Wir reisten mit Berge & Meer, alles war gut organisiert, alles hat prima geklappt wie man sich das wünscht.

 

Das war wohl der beste Urlaub den wir je gemacht haben, es wird sehr schwierig das zu toppen.

 

 

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"Meine Liebe - Afrika" 

 

 

Wer sich von Afrika hat verführen lassen,

der findet seiner Lebtag kein Messer mehr,

um die Fesseln zu zerschneiden,

die ihn an das Land binden.

Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei,

die Ohren nicht seine Melodie.

 

             Zitat von Stefanie Zweig

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung

 

19.08.2019