Sonnenaufgang über dem Okavango
Sonnenaufgang über dem Okavango

Tagebuch einer Reise mit Hindernissen

  

15.11. - 1.12.2008

  

Sambia - Botswana - Namibia

Tag 1: Abflug aus Deutschland

Mit British Airways fliegen Sie heute von Deutschland über London Heathrow nach Johannesburg.

 

Frankfurt

Ab

11:55

London

An

12:45

London

Ab

20:05

Johannisburg

An

08:50

Johannisburg

Ab

10:45

Livingstone

An

12:30

 

Deutschland, 3:20 an schlaf ist nicht zu denken. Um 4:50 fahren wir bei 8° und leichtem Nieselregen los. Es ist 8:05 als wir den Flugplatz in Frankfurt erreichen. Das Frühstück bei MC Donalds mit viel Kaffee und Croissants rettet mir den Tag. 12:10 we are ready for take of! Ein Sandwich mit Schinken und Käse zum Mittag verkürzt uns die Zeit bis zur Landung 12:30 (OZ). Die Zeit bis zum Abflug um 20:40 vertreiben wir uns mit einem ausgiebigen Bummel über den Flugplatz. Der neue Terminal ist wirklich Spitze geworden. Um 20:40 sind wir endlich wieder in der Luft und auf dem Weg nach Johannisburg.

Wir sind überrascht was British Airways für tolles Essen zu bieten hat. Zum Dinner gibt´s Lasagne mit Salat(super lecker), Pflaumenkuchen mit Pudding, Brötchen mit Butter und Käse, Schokokekse, Wasser, Sprite, Cola, Rotwein und Kaffee. Viel geschlafen haben wir nicht, aber da müssen wir jetzt durch. Das Frühstück ist typisch englisch, Ham and Egg, Sausages, Tomate, Champignons, Joghurt, Muffins, Kaffee und Saft.

 

 

Tag 2: Ankunft in Livingstone F

 

Heute kommen Sie in Johannesburg an. Von hier geht Ihr Flug weiter nach Livingstone. Ein Transfer erwartet Sie und bringt Sie zu Ihrer ersten Unterkunft. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. 

 
Unterkunft: The Waterfront, Livingstone, Sambia 

 

Um 8:40 (OZ) sind wir endlich im sonnigen Süden angekommen, um 11:05 starten wir zu unserer letzten Etappe, wieder gibt es Lasagne und dazu Pudding. 12:30 endlich am Ziel unserer Wünsche und dann der Schock, unsere Taschen sind weg. Papierkrieg und Erklärungsversuche mit einem Mitarbeiter von British Airways den wir nicht verstehen und der uns nicht versteht. Zum Glück können wir jetzt mit kleinem Gepäck reisen und uns nicht mit unnötigem Zeug behängen, unser Dank an British Airways. Es ist sehr heiß und drückend, jede Bewegung löst wahre Schweißströme aus und keine Sachen zum wechseln. Eine kalte Dusche hilft für 5 Minuten, dann läuft der Schweiß wieder.

 

Trotzdem machen wir noch einen Ausflug zu den Victoriafällen mit Schwester Agathe, wenn auch ohne Unterwäsche. Es ist kaum Wasser auf Sambiaseite und so können wir auf den Fällen entlang laufen, den Blick über die Kante spare ich mir. Am Abend treffen wir unseren Guide Jan Mecklenburg, ein gemeinsames Dinner im „Rhapsodie“ bringt uns alle etwas näher. Für Karsten gibt´s ein 300 g Steak und für mich einen leckeren Salat mit viel Lachs. In der Lodge gibt es Grüne Meerkatzen, Baumagamen, Skinke, Riedfrösche, Buschhörnchen, Katzen und viele, viele Termiten. Im Sambesi tummeln sich Flusspferde und Krokodile.

 

Tag 3: von Livingstone nach Chobe National Park, Botswana MA

Unsere Reise beginnt am Morgen und bringt uns am ersten Tag von Livingstone, Sambia nach Botswana. Wir überqueren den Sambesi Fluss mit einer Fähre und setzen unseren Weg fort zum Toro Camp am Chobe River. Hier können wir Elefanten, Nilpferde, Löwen, Krokodile und eine Vielzahl von Vogelarten beobachten. Sie werden ihnen so nah sein, dass Sie keine Ferngläser brauchen und tolle Nahaufnahmen machen können.

Distanz: 80 km Abfahrt:  9:00 Uhr
Mittag-Stopp: Toro Lodge
Unterkunft: Toro Lodge Chalets (an den Ufern des Chobe, Chalets mit Bad, Swimming Pool & Bar)

4:30 die Nacht ist vorbei, Zeit die Lodge zu erkunden und Fotos zu schießen. Wir beobachten die grünen Meerkatzen beim Frühstück, es gibt geflügelte Termiten. Unser Frühstück ist typisch englisch und mit bettelnder Katze wie zu Hause. Seit gestern Abend regnet´s. Heute geht es über die Grenze nach Botswana, dafür nehmen wir die Fähre über den Choberiver, Jan verspricht ein Abenteuer, so ca. 3 – 5 Stunden. Um 8:00 Uhr geht es los. Durch den Regen kommen nun die Schlangen raus, auf der Straße liegen eine tote Puffotter und ein Bergpython. An der Straße sehen wir Impalas, einen Milan, Perlhühner, Paviane und, o welch ein Wunder, einen Trabi. Um 10:15 sind wir in Botswana nach gerade mal einer Stunde, die Einreise ging schneller als erwartet. Hinter der Grenze und in Kasane laufen uns Warzenschweine über den Weg. Dort haben wir auch Gelegenheit Geld zu tauschen und uns mit den dringend benötigten Kleinigkeiten auszurüsten. Zum Mittag gibt’s ein Picknick am Chobe mit Pavianen und Flusspferden. Danach geht es ins Toro Camp, die Bungalows sind in Ordnung, aber im Baum davor haben sich Zikaden niedergelassen, das wird eine lustige Nacht. Am Nachmittag fahren wir zu einen anderen Hotel und starten zu einer Bootsfahrt auf dem Chobe.

In einer anderen Lodge laufen uns Streifenmangusten über den Weg. Wir sehen außerdem 2 Elefantenherden, Büffel, verschiedene Antilopen, Krokodile, Ibisse, Marabus, Nilpferde, Schlangenhalsvögel, Fischadler, Kormorane, einen Malachidkingfisher und einen sehr schönen Sonnenuntergang. Zurück im Hotel werden wir musikalisch begrüßt. Das Abendessen gibt es im Camp aus der Pfanne und ein gemütliches Beisammensein mit Amarula.

Tag 4: Makgadikgadi Pans, Botswana FMA

Wir müssen früh aufstehen, da wir heute die längste Fahrt der Safari vor uns haben. Wir fahren Richtung Süden zur Planet Baobab Lodge.  Wir halten an den Makgadikgadi Pfannen, um uns diese anzuschauen.  Nachdem wir die unendliche, unbewohnte Weite unter einem ebenso endlos scheinenden blauen Himmel genossen haben, geht es weiter zur Lodge. Der Tag endet mit einer Wanderung zum Wasserloch zur Sonnenuntergangszeit.

Distanz: 410 km Abfahrt:  8:00 Uhr
Mittag-Stopp: ein Picknickplatz entlang unserer Route
Unterkunft: Planet Baobab Chalets traditionelle Hütten mit en-suite Bad & ‘shebeen’ Bar)

4:30 die Nacht ist vorbei. Zum Glück funktioniert die Dusche, dafür hat der Kühlschrank den Geist aufgegeben. Frühstück am Blechtisch im Camp und Abfahrt um 8:00, wir haben einen langen Weg vor uns. Unterwegs an der Straße Kuhantilopen, Hornraben, Störche und einen großen Baumadler, Elefanten überqueren die Straße. Die Landschaft wechselt, mal Waldgebiete, mal Steppen und Felder. Viele Rinderherden an der Straße, aber auch Pferde, Esel und Ziegen. Die Straße liegt gerade wie ein Handtuch vor uns und hat an manchen Stellen große Schlaglöcher. Der Himmel ist bedeckt, aber es regnet nicht und die Temperaturen sind noch angenehm. An manchen Stellen wurde Brandrodung gemacht.

Noch mehr Elefanten und kleine Echsen. Mittagsimbiss an der Straße, was wir essen, kann man uns bei der Straßenkontrolle nicht wegnehmen. Es wird nach Fleisch und Milch gefragt und wir müssen die Füße desinfizieren. Wir machen einen kleinen Abstecher in die Salzpfanne, aber Salz sehen wir nicht. Dafür viel Sand und viele Zikaden, es ist sehr heiß. 15:00 Uhr, wir sind auf dem Planeten der Affenbrotbäume angekommen. Um 17:00 Uhr machen wir eine Erkundungstour in die nähere Umgebung. Den Sonnenuntergang genießen wir bei einem Trink am Wasserloch. Prima Abendessen, Karsten hat gekocht. Es gibt Rinderfilet mit Gemüse und Kartoffeln. Im Camp gibt es Frankolinen und Buschhörnchen.

Tag 5: Maun und Khwai River, Botswana FMA

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Busch-Wanderung mit unserem lokalen Guide und werden einiges über Geschichte, Flora und Fauna und die Nutzung der Pflanzen im traditionellen Leben erfahren. Danach fahren wir weiter über Maun zu einem privaten Reservat und der Mankwe Lodge. Nachdem wir unsere Zelte aufgeschlagen haben, begeben wir uns auf einen Game Drive bei Nacht. Dieses Gebiet liegt zwischen Moremi und Chobe und Sie werden die Möglichkeit haben, einige nachtaktive Tiere zu beobachten.

Distanz: 350 km Abfahrt:  8:00 Uhr
Mittag-Stopp: unterwegs
Unterkunft: Mankwe Lodge Zeltcamp (permanent Tented Chalets mit Badezimmer, Swimming Pool & Bar)

7:00 Uhr, es gibt Frühstück, wie immer Weißbrot. Da braucht man nicht lange zu überlegen was man isst. Heute ist es bedeckt und noch angenehm frisch. Um 8:00 geht es weiter, bis Maun sind es 200 km, dort gibt es Shopping für 3 Tage. Die Straße ist lang und gerade, Buschland zu beiden Seiten. Bei einer kleinen Rast an der Strecke umkreist uns ein Skarabäus und landet direkt vor unseren Füssen. Auf der Straße liegt ein toter Schakal, dann wieder eine Veterinärkontrolle, wurden aber nicht kontrolliert. Es gibt wieder viele Rinder und Esel an der Straße, jetzt kommt auch die Sonne durch und es wird langsam warm. 11:00 Uhr wir sind in Maun. Endlich neue Hosen, ich hatte schon das Gefühl meine Hose sei an mir festgewachsen. Hier ist der Amarula noch billiger, die 0.375 kostet nur 30 Pula (ca. 3 €). Wieder auf der Straße, die Landschaft wird Grüner, es gibt mehr Siedlungen und die Straße ist sehr gut. Nach ca. 50 km, goodbye Asphalt, hello Sand. Mittagsimbiss an der Straße mit Esel.

Bei Ankunft in der Mankwe Lodge (Platz des Leoparden) um 15:00 regnet es. Hier gibt es Zelte für alle, bei uns regnet es ins „Badezimmer“. Eine Schleiereule sitzt im Baum, die Tokos bedrängen sie so lange bis sie sich davon macht. Um 18:00 Uhr gibt es Essen, heute „südafrikanischer Fisch“. So gegen 20:00 Uhr brechen wir zu einer Nachtpirsch auf. Das Ergebnis des Abends: Wasserschildkröte, Frösche, Känguruhase (Buschhase) und Wildkatze(Falbkatze). In der Nacht war eine Hyäne im Camp, wir fanden Spuren.

Tag 6: Khwai River, Botswana  FMA

Heute verbringen wir den ganzen Tag im Busch mit Game Drives. Nach dem Frühstück setzten wir uns in unseren 4x4 und fahren durch die Wildnis der Khwai  Region, wo wir viele wilde Tiere beobachten werden. Mit ein bisschen Glück können sie sogar die „Big 5“  sehen.

Abfahrt:  8:00 Uhr
Mittag-Stopp: Khwai River
Unterkunft: Mankwe Lodge Zeltcamp (permanent Tented Chalets mit Badezimmer, Swimming Pool & Bar)

Heute ist der 20. November, unser Hochzeitstag. Wie wär´s heute mit Löwen, als Hochzeitsgeschenk oder so. Heute müssen wir früh aufstehen, um 6:00 gibt es Frühstück, Abfahrt ist 6:45 Uhr ins Kwaigebiet. Es hat die ganze Nacht geregnet. Weißrückengeier, Giraffen, Wiedehopf und Raubadler an der Straße. Wir fahren dieselbe Tour wie letzte Nacht. Es hat die letzten 14 Tage geregnet und es ist alles sehr nass. Auch heute regnet es ein wenig. In Mababe sehen wir Häuser aus Bierdosen, da muss aber jemand sehr durstig gewesen sein. Stabschrecke, Nimmersatt, Kuhreiher, Waffenkibitz und Steinböckchen. Am Mittag sind wir wieder zurück von unserer Benzinvernichtungstour, die “ Big 5“ haben wir nicht gesehen, vielleicht sind sie gerade im Urlaub. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Im Camp besucht uns eine Zwergmanguste, ansonsten gibt es hier Rot- und Gelbschnabeltokos, Frankolinen, Buschhörnchen und einen Kaphasen.

 

Tag 7: Moremi Game Reserve, Botswana FMA

Nachdem wir die Region um den Khwai River erkundet haben, machen wir uns auf zum berühmten Moremi Game Reserve – bekannt als eines der schönsten und vielfältigsten Wildtierreservate in Afrika. Der ganze Tag wird in der unberührten Natur des Moremi Game Reserves verbracht.

Distanz: 150 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Mittag-Stopp: im Moremi Game Reserve
Unterkunft: Mankwe Lodge Zeltcamp (permanent Tented Chalets mit Badezimmer, Swimming Pool & Bar)

Dieser Urlaub ist nichts für Langschläfer, 5:00 Uhr die Nacht ist vorbei. Nach einen schnellen Frühstück geht es um 6:00 Uhr los, denn heute ist großer Game-Drive-Tag. Ronald, der Fahrer von unserer Nachtpirsch, ist heute unser Guide. Wir sehen einen Elefanten über die Straße laufen und 3 Hyänen, die sich schnell im Wald verkrümeln und Zebras.

Es regnet wieder. Impalas mit Babys. Der Regen wird schlimmer, alle und alles ist nass. Marabus, Steinböckchen, Strauß (nicht Blumen),Hammerkopf und eine schwangere Giraffe. Um 8:45 Uhr sind wir im Park. Impalas, Hammerkopf, Nilgänse, Giraffen, Schwarzstorch, Leierantilopen (schnellste Antilope der Welt), Marabus, Flusspferde, verschiedene Störche, Moorantilopen, Pelikane, Hornraben, Kudus, Gnus, Zebras, Nilwaran, Perlhühner, Ibisse, Sattelstorch, Warzenschweine, Elefanten und ein Krokodil. Heute gibt es ein prima Mittagessen unter einem riesigen Baobab, mit einem ordentlichen Tisch und sehr bequemen Stühlen. Ronalds Frau ist eine prima Köchin, Kartoffelsalat, Lasagne, Sandwichs und Äpfel, endlich mal was anständiges zum Mittag. Wir sind beeindruckt, alles war sehr lecker. Um 14:45 verlassen wir den Park. Auf dem Heimweg an der Straße sehen wir viele Giraffen, Impalas, Elefanten und noch einen Hammerkopf, Warzenschweine und noch mehr Zebras. Der Regen hat die Straße überschwemmt und teilweise weggespült. 17:00 Uhr sind wir zurück im Camp, zum Abendessen gibt es viel Regen, Nudeln Bolognese und Reissalat. Den Abend verbringen wir in der Bar und gehen früh schlafen.

Tag 8: Maun, Botswana FMA

Nachdem wir so viel Wildlife erfahren haben, fahren wir zurück nach Maun. Der Nachmittag steht Ihnen hier zur freien Verfügung. Sie können optional einen Hubschrauberflug über dem Delta machen oder am Pool innerhalb des Camps relaxen.

Distanz: 90 km Abfahrt:  9:00 Uhr 
Mittag- Stopp: Audi Camp oder Croc Camp
Unterkunft: Audi Camp o. Croc Camp Tented Chalets (Chalets mit en-suite Bad, Swimming Pool & Bar)

 

5:15 Uhr die Nacht ist vorbei, Frühstück um 6:00, 7:40 Uhr es geht zurück nach Maun und zum Glück hat es endlich aufgehört zu regnen. Vor dem Camp finden wir wieder Spuren von Hyänen. An der Straße Störche, Pferdeantilopen und Marabus. Hinter der Kontrollstelle finden wir in einem Baum ein Chamäleon. Schorobe: zurück auf der Asphaltstraße und Jan pumpt wieder Luft auf. Die Kinder sind neugierig und wir verteilen Kulis. In Maun gibt es ein prima Lunch mit Baguettes im „French Connection“.

Wir tauschen Geld und kaufen Getränke, danach geht´s ins Croc Camp, diesmal mit richtigem Luxusbungalow. Am Nachmittag geht es zurück nach Maun, wir machen einen Rundflug von 15:00 bis 16:00 Uhr über das Okavangodelta. Giraffen, Elefanten, Flusspferde, Büffel und Antilopen können wir vom Flugzeug, einer Cessna 210, gut sehen. 16:30 geht es zurück zum Camp. Abendessen gibt es diesmal im Camp. Filetsteak mit Salat und gebackenen Kartoffeln. Das Essen ist kalt und das Filet ist kein Filet, ich vermute Schuhsohle. Der Abend endet mit einem Bier in der Bar. An Schlaf ist nicht zu denken, es ist heiß und die Mücken hungrig.

 

 

Tag 9 – 10: Okavango Delta, Botswana FMA,FMA

Eine weitere Attraktion in Botswana – Früh am Morgen verlassen wir Maun und fahren zum westlichen Delta und weiter nach Etsha 13. Von hier brechen wir in das größte Inland-Delta der Welt auf, das Okavango Delta.
Mit Motorbooten werden wir zu unserem Camp in das Delta gebracht, wo wir die nächsten zwei Tage den Rufen der Wildnis lauschen. Das besondere an diesem Delta ist, dass es das einzigste auf der Welt ist, das in eine Wüste, der Kalahari, fließt.
Wir werden auf Mokoros durch die dichte Vegetation treiben und jede Menge Vogelarten und Wildlife entdecken. Wir stoppen an einer abgelegenen Insel und machen eine 1,5 stündige geführte Wanderung in der Hoffnung, Elefanten, Wasserböcke und andere Tiere zu sehen, die in diesem Paradies zu Hause sind.

Distanz: 290 km     Abfahrt:  9:00 Uhr 
Mittag-Stopp: ein Picknickplatz entlang unserer Route
Unterkunft: Guma Lagoon Camp oder ähnlich (permanentes Tented Camp mit en-suite Bad & Bar)

 

7:00 Uhr es gibt Frühstück im Camp, es ist genau so gut wie das Abendessen, verbrannter Toast und kaltes Rührei, na ja halt ein englisches Frühstück. Um 8:00 geht es wieder weiter, wir stoppen ein letztes Mal in Maun bevor es ins Okavango geht. Bis zur nächsten Lodge sind es 310 km. Unterwegs wieder 2 Veterinärkontrollen, wir verstecken wieder unser Fleisch. Bei der ersten können wir ohne Kontrolle durchfahren, aber bei der 2. wird unser Kühlschrank auf Fleisch und frische Milch kontrolliert. Es gibt wieder Rinder und Esel an der Straße. Unser Mittag machen wir ein Stück von der Straße weg, es gibt, o welch ein Wunder, Weißbrot. An der Straße eine Junggesellengruppe Strauße mit der wir einen netten Wettlauf veranstalten. Ab Etsha 13 fahren wir noch 10 km auf der Sandpiste, Motorboote waren da wohl nicht möglich. Es wird wieder Luft abgelassen, bei der kleinen Pause stoßen wir wieder auf ein Chamäleon und auf eine Gottesanbeterin. Hier wurde wieder Brandrodung gemacht, es ist noch sehr frisch und es stinkt und qualmt fürchterlich. Um 16:00 Uhr sind wir endlich im Camp. Die Zelte sind sehr einfach, die Reißverschlüsse funktionieren nicht, es gibt keine Sitzgelegenheiten und das Bad ist unter freiem Himmel. Bei Trixi hat sich im Abfluss des Waschbeckens ein Skink eingeklemmt, ruck zuck hat Karsten den Siphon abgebaut und das arme Tier gerettet.

Zum Abendessen gibt es Hühnerbrust, Würstchen, Kartoffeln und Salat. Den Abend verbringen wir auf der Terrasse direkt am Wasser mit einem sehr großen Krokodil. Um 21:30 Uhr ist Feierabend, auf unserem Zelt ist Besuch, vielleicht ein Buschbaby. Heute war es sehr heiß und es hat ausnahmsweise nicht geregnet.

 

Wir stehen um 5:00 auf um den schönen Sonnenaufgang zu genießen, einfach Spitze. Es ist 6:00 Uhr als wir frühstücken, natürlich Weißbrot, natürlich wie immer. Um 8:00 geht es mit dem Motorboot ins Okavango. Jesusvogel (weil er übers Wasser läuft, auch Jacanavogel oder Blaustirnblatthühnchen), Nest vom Hammerkopf (Bauzeit ca. 6 Monate), Eisvogel, Rallenreiher, Silberreiher, Nilwaran und Schlangenhalsvogel. Um 9:30 landen wir auf einer Insel und steigen in ein Mokoro um. Jetzt geht es langsam und geruhsam weiter. Schwarzstorch, Sporengänse, Witwenenten, Kuhreiher, Hippos. Der Papyrus ist hier mindestens 2 Meter hoch, wenn ich da meinen dagegen sehe . . . Die Seerosen heißen hier Wasserlilien und blühen hier zuerst weiß, dann werden sie blau, dann rosa und zum Schluss auch noch lila. Die Sonne brennt unerbittlich, aber mit Sonnen-(Regen)schirm ist es auszuhalten. Sattelstorch, Fischadler (erwähnte ich schon, dass der bei uns Schreiseeadler heißt). Auf der Pavianinsel machen wir zur Mittagszeit eine Rast, wir schlingen unser Essen runter und machen einen sinnlosen Rundgang. Außer einer Moorantilope traut sich kein Tier bei der Hitze raus, Paviane gab es natürlich auch nicht. Noch eine kleine Rast im Schatten und dann geht es 13:30 zurück zum Motorboot. Wir sehen ein Nest mit 3 Eiern vom Jesusvogel und ein paar Unerschrockene gehen in einem Seitenarm baden. Um 16:00 Uhr sind wir zurück im Camp, 18:00 Uhr zum Abendessen gibt es heute Nudeln mit Champignons, Spargel und Salat. Die Männer angeln auf der Terrasse am Wasser, aber ohne Erfolg (Schade). Den Abend lassen wir gemütlich am Feuer mit viel Rotwein ausklingen. Es war den ganzen Tag sonnig und sehr heiß, in der Nacht war es stürmisch mit ein paar Tropfen Regen. Heute bekamen wir die Information, dass unsere Koffer jetzt in Livingstone Urlaub von uns machen, hoffentlich ist noch alles da.

 

Tag 11-12: Mahangu Nationalpark und Popa Fälle, Namibia FMA FMA

Nachdem wir das grüne Feuchtgebiet des Deltas hinter uns gelassen haben, verlassen wir Botswana und überqueren die Grenze nach Namibia. Wir besichtigen die Popa Fälle, fahren dann zur Mahangu Lodge, wo wir die Nacht verbringen.  Am Nächsten Tag besuchen wir den Mahangu Nationalpark, der am westlichen Ufer des Okavango River liegt und eine von Namibias bezauberndsten und artenreichsten Naturschutzgebieten ist. Die Hauptattraktionen des Parks sind seine riesigen Baobab- Bäume, überflutete Weidefläche mit großen Elefantenherden, Büffeln und die Antilopenart Red Lechwe. Einen Teil des Tages verbringen wir mit Game Drives durch den Nationalpark, in der Hoffnung einige dieser Highlights zu sehen.

Distanz: 200 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Mittag-Stopp: ein Picknickplatz entlang unserer Route
Unterkunft: Mahangu Lodge (Chalets mit en-suite Badezimmer, Swimming Pool & Bar)

 

5:15 Uhr die Nacht ist vorbei, die Sonne geht um 5:45 auf. 7:00 , Frühstück, wie immer. 8:00 es geht los, Heute geht es über die Grenze nach Namibia, bis zur Grenze 120 km und noch mal 40 bis zur Lodge. Es ist kaum ein Wölkchen am Himmel und es ist schon sehr warm. Wir sind wieder auf der Sandpiste, die 10 km gehen nur sehr langsam vorwärts. Entlang der Strecke lockeres Buschland, außer ein paar Eseln ist kein Tier zu sehen. In einem Baum ein paar Braunkopfpapageien, in Etsha 13 stoppen wir wieder und pumpen Luft, ab jetzt wieder Asphalt. Im Dorf ist Markttag, es gibt viele interessante Leute und einen Polizisten. Auf der Straße eine tote Mosambik Speikobra. Wieder 2 Veterinärkontrollen an der Strecke. Der 1. kontrolliert und findet nichts, der 2. fragt nach Milch. Letzter Stopp vor der Grenze ist in Shakawe mit einem super Supermarkt, wir verklingeln die letzten Pula, Zigaretten kosten hier 19,25 Pula. Aus- und Einreise gehen schnell und unkompliziert. In Namibia fahren wir hinter der Grenze gleich in den Nationalpark. Kudus, Buschbock und Elefantenskelett. Mittagsimbiss im Park.

Zwergbienenfresser, Impalas, Nimmersatt, Nilgänse, Warzenschwein, Witwenenten und Höckerenten. Alles ist sehr grün durch den Okavango. Es ist Mittag und sehr heiß, die Tiere liegen faul im Schatten. Nilpferde an Land, Kuhreiher, Pferdeantilopen, Schwarzstorch, Moorantilopen, Hippos, Kudus und Alarmvogel (Graulärmvogel oder auch go o way Vogel). Um 15:00 Uhr sind wir in der Lodge am Kwando River, riesen Diskussion um die Verteilung der Zimmer, Jan ist alles scheißegal. Wir bekommen für zwei Tage ein Durchgangszimmer, so haben wir uns das nicht vorgestellt. Im Fluss gibt es Hippos. Den Nachmittag verbringen wir auf der Terrasse am Wasser, zum Abendessen wird gegrillt. Das Fleisch ist wieder mal große Klasse. Von außen verbrannt und innen roh, außerdem gibt es Würstchen, Gusgus und seltsame Kürbisse. Jan geht wieder einmal ohne Gruß zu Bett, wir 8 sitzen noch bis 11:00 vor der Hütte, ein sehr gemütlicher und unterhaltsamer Abend. Am Abend gab es einen mächtigen Sturm und es hat überall geblitzt, aber vom Regen sind wir verschont geblieben.

 

Um 5:00 ist die Nacht vorbei, wir wollen früh los, nur ein schneller Kaffee und dann geht’s auch schon um 5:55 Uhr los. Wir fahren zum Mahangu NP, lilabrüstige Gabelracke, Impalas, eine riesen Herde Büffel (gefühlte 100), Gnus, Scharlachwürger (Namibias Nationalvogel), Wasserschildkröte, Kudus, Jakobinkuckuck, Chamäleon, Leopardschildkröten, Warzenschweine, Steppenzebras und Elsterwürger. Das Wetter ist wieder prima, nur einzelne Wolken und viel Sonne. Elefanten, Rappenantilopen, Gnuherde mit Babys. Festgefahren! Kurz vorm Ausgang hat Jan unser Auto mitten durch eine riesige Pfütze gefahren, obwohl es auch einen prima trockenen Weg Drumherum gegeben hätte. Nach einer halben Stunde sind wir mit vereinten Kräften wieder raus. Eine feine Schweinerei. Um 11:00 sind wir zurück in der Lodge, Mittag wie immer, obwohl wir kein Frühstück hatten. Ein Waran im Camp und ein kleines Mittagsschläfchen, dann geht es um 15:00 Uhr wieder auf Pirschfahrt in den Park. Die Sonne brennt und es donnert, gerade im Park angekommen fängt es an zu regnen, aber nur 3 Tropfen. 7 Leopardschildkröten auf Brautschau, Zebras, Warzenschweine, Impalas, Kuhreiher, Moorantilope, Schwarzstörche, Klunkerkranich, Impalas mit Kindergarten, grüne Meerkatzen, Paviane, Giraffen, Waran, Hammerkopf, Leierantilope und wieder eine Schildkröte (man da muss irgendwo ein Nest sein), ein totes Impala im Busch, Hippos, Moorantilopen und Wollhalsstorch. Es gewittert und regnet wie aus Eimern. Essen gibt es heute auf eigene Kosten in der Lodge. 120,- Rand pro Person, dafür gibt es ein super 3-Gänge-Menü, Gemüsesuppe, Hähnchenschnitzel mit Reis, Möhren, Rosenkohl und Salat und zum Nachtisch einen super leckeren Käsekuchen. Eine Flasche Wein kostet 105,- Rand. Um 21:30 machen wir Feierabend.

 

Tag 13 – 14: Kwando River und Mudumu Park, Namibia FMA,FMA

Wir fahren entlang des Caprivi Streifens zu unserem Camp am Kwando River. Sobald wir dort angekommen sind, verbringen wir den Nachmittag mit einem Game Drive durch den Susuwe Nationalpark. Den restlichen Tag können Sie in den Einrichtungen des Camps entspannen.
An Tag 12 führt unsere Reise uns zum Mudumo Nationalpark, welcher Namibias Antwort auf das Okavango Delta ist. Wir erfahren unberührte Schönheit und Wildnis und beobachten einige Tiere, für die der Park bekannt ist, wie z.B. Elefanten, Löwen, Büffel, Giraffen, Antilopen, Krokodile, Nilpferde, Puku und Otter.

Distanz: 250 km + 23 km Abfahrt:  9:00 Uhr 
Mittag-Stopp: ein Picknickplatz entlang unserer Route
Unterkunft: Camp Kwando (Chalets mit en-suite Badezimmer, Swimming Pool & Bar)

Heute stehen wir ausnahmsweise erst um 6:00 auf, 7:00 Frühstück, muss ich es noch erwähnen oder kommt der Leser schon von allein drauf? Ja, es gibt Weißbrot. 8:00 wir ziehen weiter, es sind schon 21°C und 95 % Luftfeuchtigkeit und bewölkt. Nach ca. 5 km Sandpiste sind wir wieder zurück auf Asphalt. Scharlachspint (Bienenfresser). Nach 12 km sind wir am Popa Falls Resort, im Schilf sehen wir ein Nest vom Maskenweber und einen Kingfisher. Wir machen einen kleinen Stopp am Supermarkt. Jetzt geht’s von der Kavangoregion in den Caprivistreifen, an der Straße sehen wir Paviane. Unterwegs immer mal Regen. Nach 209 km biegen wir nach links in den Susuwe Park ab.

Impalas, Buschhörnchen, Hippos im Pool mit Mittagsimbiss, ein schönes Plätzchen. Es regnet wieder, Moorantilopen und Perlhühner. Auf der Strecke wieder zwei Kontrollstellen, bei denen wir nur durch gewunken werden. In Kongola besuchen wir einen Souvenirshop zum einkaufen und noch 30 km bis zum nächsten Camp. Kühe an der Strecke und mitten auf der Straße. 15:30 erreichen wir das Camp, wieder Zelte und Freiluftduschen- und Toiletten. Ein kleiner Spaziergang bringt die müden Glieder wieder auf Trab. 19:00 Uhr Abendessen, Nudeln mit Tomatensoße und sehr viel Knoblauch, uns reicht´s, wir verzichten heute aufs Essen. Noch ein Bier in der Bar und dann gehen wir schlafen. 

 

5:00 Uhr aufstehen, ein schneller Kaffee und um 6:00 fahren wir zur Pirsch zum Mudumu Park. An der Straße sehen wir Bauern die mit 4 Ochsen pflügen. Impalas, Zebras und Pferdeantilopen an der Straße. Im Park sehen wir einen jungen Gaukleradler, Paviane, Fischadler, Kuhreiher und eine lilabrüstige Gabelracke. Hier möchte ich mal Pilze suchen, hier stehen ja riesen Dinger. Der hat bestimmt 2 – 3 kg, da hat man schnell das Körbchen voll. Sandflughuhn, Zwergbienenfresser, Einsiedlerkuckuck, Kackeltrappe, Warzenschwein, Kiebitz und Schmetterlingsfink. Heute ist es bewölkt und es weht eine frische Brise. O, ein Amarulabaum, aber da sind gar keine Flaschen dran. Graulärmvogel und Warzenschweinfamilie. Und wieder festgefahren, und wieder kein Spaten und wieder keine Axt!!! Raubadler. Um 10:30 sind wir zurück, es gab wieder kein Frühstück, dafür aber zum Mittag nur Marmeladenbrot. Nach einer Bemerkung von mir, hat sich Jan zu einer Aussprache unter 6 Augen genötigt gefühlt. Er meinte, er habe nur noch Rester, welche er noch zu Mittag machen wird und für heute Abend meldet er uns im Restaurant an.

Er sagt, sein Budget pro Person und Tag beträgt 5 € und da alles teuer ist kann er nicht mehr machen. Wir fragen uns, woher kommt dann das Geld für das Restaurant, wenn kein Geld mehr da ist? Er macht dann zum Mittag um 13:00 Uhr noch Kartoffeln, Reis, Rote Beete, weiße und grüne Bohnen und eine Büchse Fisch. Im Camp Ibis, Buschhörnchen, Skinke, Kingfisher und Jesusvogel. Um 14:15 fahren wir zu einen traditionellen Dorf. Ich find sowas eigentlich Scheiße, alles ist nur gestellt und man lernt das wahre Leben eigentlich nicht richtig kennen. Also wie im Theater. Es wird Mais und Hirse gestampft, wir sehen einen Getreidespeicher mit einer Mausefalle und das Haus der Großmutter. Voller Stolz werden uns Jagdgeräte, eine Schmiede und ein Hühnerstall vorgeführt. Die Falle für größere Tiere finde ich überhaupt nicht lustig, schließlich komme ich als Tourist dort hin um die Tiere zu sehen und die sie dort töten. Dann folgen Gesänge und Tänze mit dem Medizinmann, ein seltsames Xylophon und dann flüchten wir vor dem plötzlich einsetzenden Regen wie aus Eimern. Der geplante Bootstrip fällt im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, statt dessen ein gemütlicher Nachmittag in der Bar. Um 19:00 Uhr Diner im Restaurant mit 3-Gänge-Menü. Fischsalat, Kudusteak mit Reis, Möhren-Gurken-Gemüse, Senfsoße, Gurkensalat und Rührkuchen mit Karamelpudding. Wir lassen den Abend in der Bar ausklingen. Es hat in der Nacht weiter geregnet und die Frösche haben einen mächtigen Lärm gemacht. An Schlaf war nicht zu denken.

Tag 15: Livingstone und Victoria Falls, Sambia  FM

Heute lassen wir Namibia hinter uns und erreichen den Ort, wo unsere Tour mit so vielen afrikanischen Erlebnissen gestartet ist- Livingstone.
Der Rest des Tages steht zu Ihren freien Verfügung und Sie können die Victoria Falls besichtigen oder eine der zahlreich angebotenen Aktivitäten wahrnehmen, wie z.B. White Water Rafting, Bungee Jumping etc. (alles zu eigenen Kosten)

Distanz: 340 km Abfahrt:  8:00 Uhr 
Mittag-Stopp: ein Picknickplatz entlang unserer Route
Unterkunft: Sambesi Waterfront (Chalets mit en-suite Badezimmer, Pool & Bar)

Heute stehen wir um 6:00 Uhr auf und Frühstücken, Weißbrot mit Marmelade oder Müsli, Butter ist nicht mehr da. 8:00 Uhr fahren wir los Richtung Grenze. Ein Ochsengespann mit einer Art Schlitten für Transporte sehen wir an der Straße. Wieder eine Kontrolle an der Straße, diesmal aber nur eine allgemeine Verkehrskontrolle. Heute ist es wieder warm und trocken, aber bewölkt. Katima Mulilo – lösche das Feuer, heißt die Stadt an der namibischen Grenze. Wir machen nach 138 km einen Stopp zum Tanken und einkaufen, wir bringen die letzten N$ unter die Leute. Jan kauft noch mal ein, als ob wir wieder für 3 Tage in den Busch gehen, sehr seltsam, das Geld war ja alle. Nach 145 km sind wir an der Grenze und dann kommt eine Brücke über den Sambesi, dann sind wir wieder in Sambia. Die Ausreise in Namibia ging sehr schnell und die Einreise ebenso. In Namibia war alles sehr sauber und ordentlich, in Sambia ist alles ein großer Müllhaufen. Es ist Mittag und es regnet wieder. Wir machen an der Straße einen mehr als großzügigen Mittagsimbiss. Jetzt gibt es einfach alles, sogar Wurst, Käse, Tomaten und Gurke. Wieder eine Kontrolle, aber in der Mittagshitze hat keiner Lust uns zu kontrollieren.

10 km vor Livingstone wieder der Trabi an der Straße und noch eine genauso faule Kontrolle. 193 km hinter der Grenze erreichen wir Livingstone. Als erstes fahren wir zum Flugplatz, Taschen abholen. Die Taschen sind nicht da, angeblich sind sie schon in der Lodge. Ich trau den Brüdern nicht. Um 14:30 sind wir in der Lodge, Gott sei Dank, die Taschen sind da, unversehrt, alles wird gut. Eine Dusche und umziehen, eine Tasse Kaffee und Plätzchen auf unserer Terrasse am Wasser ist alles was wir jetzt brauchen. Um 19:00 fahren wir mit Jan und seiner Frau Monika zum „Rhapsodie“. Für mich gibt es Spagetti Bolognese und für Karsten Rumpfsteak mit Amarula-Pfeffer-Sauce mit Getränken zahlen wir 161.000,- K (36$). Eine letzte Nacht und dann geht es wieder nach Hause.

Tag 16: Livingstone und Victoria Fälle, Sambia F

Unsere Safari endet nach dem Frühstück. Am frühen Nachmittag bringt Sie ein Transfer zum Flughafen. Dort startet Ihr Flieger nach Johannesburg, wo es dann am Abend über London weiter nach Deutschland geht. 

 

Livingstone

Ab

13:15

Johannisburg

An

15:00

Johannisburg

Ab

20:20

London

An

05:15

London

Ab

07:15

Frankfurt

An

10:00

 

6:00 Uhr aufstehen, 7:00 Uhr Frühstück englisch, dann packen wir unsere Taschen und genießen noch ein wenig die Ruhe hier am Wasser. 10:30 holt uns Jan ab, Ursula und Walter verlassen uns als erste am Busbahnhof. Ich hoffe Ihr habt eine schöne Reise. 10:50 sind wir am Flughafen, Jan fährt direkt und nicht wie versprochen mit einer kleinen Stadtrundfahrt. Um 13:15 sind wir wieder in der Luft, es gibt ein Schinken-Käse-Frap. In Johannisburg muss unser Vogel wegen starken Winds noch einmal durchstarten, trotzdem landen wir pünktlich. Wir kommen gut raus und haben jetzt eine Menge Zeit für Shopping. Zwei Cappuccinos und Quarksahnetorte für 78 Rand. O, Amarulaverkostung, da machen wir doch mit! Hier gibt es sogar eine Raucherlounge. Um 20:45 heißt es wieder “we are ready for take off“. Rindergulasch, Reis, Gemüse und Kuchen gibt’s zum Diner. Zum Frühstück gibt es Pfannkuchen und scheußlichen Kaffee.

 

Tag 17: Ankunft in Deutschland.

Mit einem Koffer voller schöner Erinnerungen landen Sie in Deutschland. 

 

Um 4:55 sind wir in London, raus durch die Kontrollen, Check in und wieder rein. Ein freundlicher Zollbeamter hilft uns unseren Amarula noch einzuchecken, Gott sei Dank wir dürfen ihn behalten. Um 7:30 sind wir wieder oben, zum 2. Frühstück gibt’s Baguette mit Schinken und Käse und meinen geliebten Tomatensaft. Um 9:45 landen wir in Frankfurt und unser Gepäck ist komplett. Das mit dem Koffer voller schöner Erinnerungen ist so eine Sache, auf jeden Fall sind aber saubere Sachen drin.

 

Wir fuhren ca. 2500 km und machten 584 Bilder.

 

Venter Tours war der Reiseanbieter, die Reise entsprach nicht unseren Vorstellungen.

 

 

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"Meine Liebe - Afrika" 

 

 

Wer sich von Afrika hat verführen lassen,

der findet seiner Lebtag kein Messer mehr,

um die Fesseln zu zerschneiden,

die ihn an das Land binden.

Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei,

die Ohren nicht seine Melodie.

 

             Zitat von Stefanie Zweig

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung

 

19.08.2019